Bernd Delbrügge Band

5. Juli 2019 | 20:00 Uhr | 15 €

bistro verde in der alten Schmiede
Maternusstraße 6 | 50996 Köln | Tel.: 93550417

Bernd Delbrügge – Saxophon | Gerd Kapo – Keyboard
Gero Gellert – Bass | Dirk Ferdinant – Schlagzeug

Saxophonist Bernd Delbrügge, Gert Kapo (keys), Gero Gellert (bass) und Dirk Ferdinand (drums) verstehen sich prächtig auf das Anrichten von Grooves und kochen auch solistisch nicht auf kleiner Flamme. Soul Jazz, Boogaloo und R’n’B sind die Zutaten für ihre Jazz- und Soulkitchen. Musikalischer Eklektizismus führt bei diesen vier Herren keinesfalls ins Abseits, und auch Herrn Delbrügges Ansagen und Moderationen genießen großen Unterhaltungswert. So richtig schön wird es, wenn der “Soulhüne und Multitasker” (Kölner Stadtanzeiger) ans Mikrofon tritt und den einen oder anderen Titel singt. “Très charmant!” bemerkte unlängst eine Zuschauerin in Bad Lippspringe.
Bernd Delbrügge ist “Kölns bekanntester Saxophonist” (Express) und seit 30 Jahren im professionellen Musikgeschäft. Pianist Gert Kapo studierte bereits im zarten von 16 Jahren als musikalisches Wunderkind an der Musikhochschule Köln, und auch Dirk Ferdinand und Gero Gellert haben beide ein Studium der Jazz- und Popularmusik absolviert.
So schmeißen sich die vier Herren handwerklich gut gerüstet mit Verve ins Programm, wobei ihnen wettbewerbliche schneller-höher-weiter-Musik wesensfremd ist. Lieber nutzen sie das Erbe von Jazz, Boogaloo und Blues und schaffen sich damit ihren eigenen musikalischen Kontext.

Bernd Delbrügge
„Mit 15 habe ich auf Schulparties Musik von James Brown und Ike & Tina Turner aufgelegt, die anderen wollten aber lieber Black Sabbath hören und auf ‚Lady in Black‘ von Uriah Heep engtanzen. Das führte zu Konflikten und beendete meine noch junge Dj-Karriere.“
Seinen Soulmusik-Traum erfüllte sich der Kölner Saxophonist und Sänger Bernd Delbrügge etliche Jahre später mit Gründung der Soulcats. Dann jedoch nicht auf dem Plattenteller, sondern live, in Farbe und mit 12 Musikern auf der Bühne. Die Soulcats avancierten schnell zur Kultband und wurden unter seiner Leitung die Studioband der RTL Nachtshow. Seine „Charismatische Bühnenerscheinung“ (Süddeutsche Zeitung) stellte er in den Dienst so unterschiedlicher Künstler wie Nina Hagen, Dr. Feelgood, BAP, Bobby Byrd, Guildo Horn.
Bernd Delbrügge trat auch als Autor in Erscheinung. Der Ullstein Verlag veröffentlichte 1999 seinen Debut-Roman „The Show Must Go On“, im gleichen Jahr erschien die CD „Music For Unknown Movies“. Zu Beginn der 2000er Jahre wurde seine Musik elektronischer. Mit den floorJIVERS spielt er seit 2003 Lounge- und Soulful-Electronic-Music. Auf einer Tournee in Bosnien wurde auf ihn geschossen, trotzdem schafften es die floorJIVERS bis nach Dubai, Jordanien und in die Pariser Oper. Die Band brachte bislang drei CDs heraus, ihr Debut-Album wurde die CD der Woche auf WDR 5 (Jazz twenty 5) und ist auf zahlreichen Compilations im In- und Ausland vertreten.
2014 kehrte der Soul zurück in sein Leben: Mit BAP-Bassist Werner Kopal formierte er die Soulcats nach über 14 Jahren Bandpause neu. Mit der Bernd Delbrügge Band spielt er seit 2018 Soul Jazz, Boogaloo & Rhythm´n´Blues.

Gert Kapo – Keyboard
Gert Kapo, geb. in Tirana- Albanien, kommt aus eine Musikerfamilie, seine Eltern sind beide Pianisten und Klavier Professoren, mit 6 Jahren fing er an Klavier zu spielen. Erste Auftritte im Alter von 10 Jahren mit der Symphonie Orchester des Landes. Erste Preise bei Nationale und Internationale Wettbewerbe im Jungen Alter. Von 1994 -2003 Studium der “Künstlerischen Ausbildung im Hauptfach Klavier” an der “Musik Hochschule Köln” bei Prof. Günther Ludwig und Prof. Dr.h.c Arbo Valdma. Diplom Abschluss mit “Auszeichnung” .Anschliessend “Konzert Examen”-Master.
Seine Grosse Leidenschaft und Neugier an Musikalische Gattungen wie Jazz und improvisierte Musik, Volks-Musik aus dem Balkan und Afro-Kubanische Musik führte 2007 zur Gründung des Projekts “Mezartha” mit Jazz und Folks Musiker aus Griechenland, Deutschland und Marokko, mit denen er gemeinsam im Finale des ”Futuresounds ´08”-Wettbewerbs im Rahmen der “28 Leverkusener Jazztage” Stand. Zwei Jahre später erreichte er wieder das Finale des “FutureSounds´10” mit der Band der Jazz Sängerin Taurinta Rigertaite für die er im gleichen Jahr das Album “Susitikimai” eingespielt und Produziert hatte (Label “Allá”).
Einer der Projekte als Pianist, Komponist und Co-Produzent ist das im Januar 2012 erschienene letzte Album “Toka Incognita” der Albanischen Jazz Sängerin Eda Zari mit Dominic Miller und Rhani Krija, beide Musiker von Sting und andere Musiker der Deutschen und Europäischen Jazzszene wie Sebastian Studnitzky, Martin Gjakonowski, Wladiswar Nadishana etc.
Aktuell arbeitet und spiel er mit “TheWorldTravellers”, “Taurinta & SystemExklusiv”, “Simply Soleil”, “Eda Zari & Band”, “Barbara y Vaiven Cubano”, “New Phalanx” und der „Bernd Delbrügge Band“

Gero Gellert – Bass
Gero Gellert studierte von 1988 bis 1993 an der Musikhochschule Köln mit dem Hauptfach E-Bass. Im Jahre 1993 machte er sein Diplom als selbstständiger Musiklehrer. Neben Begleitungen namhafter Künstler z.B. Udo Lindenberg, Johnny Logan und Howard Carpendale verfügt Gero über große Erfahrungen im Musical- Bereich.
Bei folgenden Produktionen hat er als Bassist mitgewirkt: „Bodyguard“, „Dirty Dancing“, „Cats“, „Kein Pardon“, „Rocky Horror Show“, „Hairspray“, „Tarzan“, „Mama Mia“, „Saturday Night Fever“, „Les Miserables“ und vielen anderen Musicals. Des Weiteren unterrichtet Gero als Dozent an verschiedene Musikschulen. Zusätzlich ist Gero bei der Musical-Gala „Musicals in Concert“ und der Konzert- Produktion „Merci Udo“ verpflichtet.

Dirk Ferdinand

Dirk Ferdinand wurde 1966 in Bendorf am Rhein geboren. Er sagt über sich selber: „Schon im Vorschulalter fand er gefallen an dem Schlagzeug seines Vaters das so schön glitzerte. Mit 13 jahren spielte er in seiner ersten Band und fand es toll. Nach dem Schulabschluss ging er für fünf Jahre nach Hilversum in Holland um dort an der Hochschule Musik zu studieren.“ Seit ende des Studiums 1993 lebt er in Köln und arbeitet als Schlagzeuglehrer und freier Musiker zwischen allen Musikstilen. Er spielt seit Jahrzehnten Musik die ihm gefällt und in der ein Herz schlägt:
Electrodixie, Chansonperlen, Schlagerjazz, Kammerrock, Minimalsoul, oder Gospelcandy –
der gute Geschmack macht an Genregrenzen nicht halt – ein leben voller Überraschungen – u.a, vom Orchester der Liebe, HOTZ & Co. bis Udo Schild,

Foto: Matthias Baus