Jubiläumskonzert
80 Jahre Klaus der Geiger
& CD Release „Imma Dolla“ mit Marius Peters

24. Januar 2020 | 20:00 Uhr | 15 €

bistro verde in der alten Schmiede
Maternusstraße 6 | 50996 Köln
Tickets 0221 93550417

Klaus der Geiger – Violine, Gesang | Marius Peters – Gitarre, Gesang

Es piaddollert wieder wenn die „ungewöhnlichste Boygroup aus Köln“ (Kölner Stadtanzeiger) die Bühne im Bistro Verde erobert.

Diesmal werden gleich zwei Anlässe mit einem Konzert gefeiert: 80 Jahre Klaus der Geiger und die neue CD „Immer Dolla“.

Mit einem umwerfenden lebendigem Programm u.a. mit der Musik des Teufelsgeigers Niccolò Paganini, Eigenkompositionen und aktuellen politischen Protest-Liedern, ist ein fulminanter Abend garantiert.

Einer der bekanntesten Straßenmusiker Deutschlands, für sein Lebenswerk längst schon geehrt, trifft auf einen mit bereits zahlreichen Preisen ausgezeichneten Gitarrist der Kölner Musikszene. Seit 5 Jahren touren beide zusammen durch ganz Deutschland und spielen auf den großen Bühnen. Jedes Konzert ist ein besonderes und einzigartiges Erlebnis. Mal begleitet der eine mit seiner Gitarre, mal der andere mit der Geige – dabei entstehen rasante Improvisationen, weitschwingende Melodiebögen, intime Balladen und immer wieder überraschende Klänge.

Pressestimmen:
 
(…)Satte 50 Jahre trennen die zwei Kölner Musiker, aber sonst offenbar so gut wie nichts. Ähnlich, wie glücklich Verliebte es tun, erzählten die beiden bei ihrem Konzert in der Kulturkirche Ost von ihrer ersten Begegnung. Es muss musikalische Liebe auf den ersten Ton gewesen sein, denn eigentlich war Klaus drauf und dran, Marius‘ Auftritt zu sprengen. Ohne Ankündigung sprang er auf die Bühne und fiedelte mit. „Zum Glück kannte er das Stück“, sagte Marius. Und so beschlossen die beiden, diesem ersten Zusammenspiel noch viele weitere folgen zu lassen.(…) Kölner Stadtanzeiger

(…)Heimlicher Höhepunkt: die Interpretation von „Scarbarough Fair“, eine Melodie aus dem 16. Jahrhundert, die Dank Simon & Garfunkel in den 1960er Jahren zu späten Welthit-Ehren kam. Marius Peters spielt zur Geige hauchzarte Flagolets, die die Gitarre klingen lassen wie eine Harfe. Grandios!(…) Stadtrevue Köln

(..)Das im Lauten wie im Leisen, im Schnellen wie im Langsamen, in der Interpretation wie in der Improvisation bestens eingespielte Duo nimmt sich bei seinen Konzerten alle Freiheit der Welt (..) Kölnische Rundschau

Klaus der Geiger
Klaus von Wrochem wurde 1940 geboren. Nicht wie man denken könnte in Köln, sondern in Sachsen in Dippoldiswalde. Die erste Geige bekam er von seiner Mutter mit 10 Jahren in die Hand gedrückt.
Einen Teil seiner Kindheit verbrachte er in Dresden und im US-Sektor von Berlin, um dann 1960 nach Köln zu ziehen. Im gleichen Jahr begann er hier sein Violin- und Kompositionsstudium.
Er studierte bei Karlheinz Stockhausen und dem renommierten deutsch-argentinischen Komponisten Mauricio Kagel. Parallel schrieb er erste eigene Stücke im Stil Neuer Musik. Auf Vermittlung Kagels bekam der Künstler 1965 ein Stipendium für die Musikabteilung der State University Of New York in Buffalo. Dort und am anderen Ende der USA, an der University of California in San Diego an der Grenze zu Mexiko, verbrachte der Musiker insgesamt fünf Jahre, die ihn nachhaltig prägten.
„Nicht nur ist in den USA vieles größer und das Land ist viel weiträumiger, auch im akademischen Bereich habe ich mich dort viel freier gefühlt. Ich hatte die Möglichkeit, viel zu komponieren, spielte aber auch in Sinfonieorchestern und habe selber als Dozent gearbeitet“, erzählt Klaus der Geiger. Mit einer Streichquartettkomposition als Doktorarbeit kam von Wrochem sogar zu höheren akademischen Weihen. Weil er sich aber nicht nur im universitären Elfenbeinturm aufhalten wollte, tauchte er auch in die US-amerikanische Folk- und Jazzszene ein, engagierte sich in der Bürgerrechts- und Anti-Vietnamkriegs-Bewegung.
Nachdem sein Stipendium ausgelaufen war, entschloss er sich 1970 zur Rückkehr.
„Zurück in Köln wurde ich von der Hippieszene, die ich ja schon in den USA erlebt hatte, richtig angefixt, ich hatte überhaupt kein Interesse mehr an irgendeiner Art von kommerzieller Karriere“, erzählt Klaus.

Marius Peters Er wurde 1989 geboren und ist ein Kölner Gitarrist, der nach 13 Jahren klassischer Ausbildung und zahlreichen 1. Preisen bei nationalen & internationalen Gitarrenwettbewerben seinen Schwerpunkt auf den Bereich der Klassik und Jazz gelegt hat.
Renommierte Festivals, Konzerte & CD-Produktionen führten ihn durch ganz Deutschland & Teile Europas. Marius spielt in verschiedenen Bands & Besetzungen sowie als Bandleader bei eigenen Projekten. Trotz seines jungen Alters blickt er schon auf große Bühnenerfahrung zurück.
Nach 2 Jahren Studium am Institut für Musik Osnabrück (Instrumentalpädagogik) beendete er seine Ausbildung an der renommierten Hochschule für Musik & Tanz Köln mit Bestnote.
2013 – 2016 war er Stipendiat (Auszeichnung) von Live Music Now Köln und engagiert sich seitdem für besondere Konzertreihen in sozialen Einrichtungen.

CD Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=0CYKtHxOjdk

Foto: Günter Zint