Thiago Gois Band

30. Oktober 2020 | 20:00 Uhr | 15 €

bistro verde in der alten Schmiede
Maternusstraße 6 | 50996 Köln
Tickets 0221 93550417

Thiago Gois – Gitarre, Mandoline, Gesang | Michael Heupel – Flöte | Moritz Preisler – Klavier | Jacob Hirsch – Bass | Johannes Pfingsten – Schlagzeug

Die Thiago Gois Band verbindet leidenschaftlich die vielfältigen Musikstile Brasiliens – Forró, Choro, Samba, Bossa und viele mehr.
Thiago Gois wurde in Botucatu, einer Stadt im Bundesland São Paulo, Brasilien, geboren. Als Autodidakt brachte er sich selbst das Singen, Percussion- und Gitarrespielen bei. Später studierte er Mandoline am Konservatorium in Tatui, São Paulo, Brasilien. Seit einigen Jahren lebt und arbeitet er als freischaffender Musiker in Köln, wo er auch die anderen Mitglieder der Gruppe kennenlernte.
Mit seiner siebensaitigen Gitarre spielt er gerne die klassische Form der brasilianischen Música Popular Brasileira. In seiner Musik lassen sich nicht nur die Freude und Sehnsucht nach seiner Heimat Brasilien wiederfinden, es sind auch vor allem seine Reisen und musikalischen Freundschaften, die dieser eine Seele geben.

Michael Heupel
Der Flötist Michael Heupel, einer der bekanntesten europäischen Jazzflötisten überhaupt, studierte Flöte an der Musikhochschule Köln. Von 1980 bis 1985 gehörte er der multimedialen Gruppe Boury an. Seit 1984 tritt er auch solistisch mit eigenen Kompositionen auf. Mit Norbert Steins Pata Masters unternahm er Tourneen durch Asien, Afrika und Lateinamerika. Er gehört seit langen Jahren zu vielen von Norbert Steins Pata Projekten. Im Duo mit Xu Fengxia spielte er die Bassflöte und die Subkontrabassflöte. 1990 gründete er ein eigenes Quartett. Außerdem arbeitete er mit Musikern wie Markus Stockhausen, Christoph Haberer, Christopher Dell, Christian Ramond, Jeff Cascaro, Stefan Bauer, im James Choice Orchestra und der Gruppe Flautomania (mit Christian Torkewitz, Christian von Kaphengst und Andreas Molino) und unternahm eine Konzerttournée mit den FANTASTISCHEN VIER UNPLUGGED in Deutschland Österreich und der Schweiz. Mit dem Gitarristen Uwe Kropinski hat er abwechslungsreiche Duo-CDs aufgenommen. Heupel unterrichtet Jazzflöte an der Hochschule für Musik Köln.

Moritz Priester
Der Pianist Moritz Preisler (*11.11.1991 in Bonn) erhielt zunächst eine klassische Klavierausbildung und fing im Laufe der Zeit an, sich immer mehr für Jazz und improvisierte Musik zu interessieren. Das mündete in einem Jazzklavierstudium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei u. A. Sebastian Sternal, Hubert Nuss, Niels Klein, Jürgen Friedrich, Frank Gratkowski und Paulo Álvares. Seitdem lebt und arbeitet er in Köln und konzertiert europaweit als Leader und Sideman. Nebenher unterrichtet er und ist in diversen interdisziplinären Kontexten aktiv, z. B. an der Oper Bonn als klassischer Pianist, als Tanzkorrepetitor, bei Stummfilmimprovisation oder Vertonung bildender Kunst.
Momentan komponiert Moritz Preisler hauptsächlich für sein 2017 gegründetes Trio. Ein weiteres aktuelles Projekt ist ein Klavier-Solo-Programm. Außerdem ist er Mitglied in verschiedenen Bands, z. B. dem Daniel Tamayo Quintet, der Thiago Gois Band, Ilja Gussarov’s „Farewell To Sorrow“, dem Orchester „No Strings Attached“ u. v. a.

Johannes Pfingsten
Johannes wurde 1991 in Bonn-Röttgen geboren. Erst mit 15 Jahren entdeckte er das Schlagzeug für sich, wusste aber schon seit den ersten Berührungen mit dem Instrument, dass es sein späteres Leben prägen und bestimmen wird.
Nach dem Instrumentalunterricht an der städtischen Musikschule Bonn in Bad Godesberg studierte er 4 Semester „Musikerziehung“ in Osnabrück und wechselte dann zum Studiengang “ Bachelor of Music“ zur Musikhochschule für Musik und Tanz Köln.
Seither hat er in vielen Combos und Bands in Osnabrück und in der Bonner/Kölner Umgebung gespielt.

Jacob Hirsch
Der Bassist Jacob Hirsch hat sich mittlerweile als Newcomer in der Bonner Jazz- und Improszene etabliert. Im Laufe der musikalischen Karriere kam es schon zu etlichen Kooperationen, z.B. mit der Oper Bonn, dem Beethoven Orchester Bonn, der Bonner Kinemathek sowie mit diversen Künstlern verschiedener Stilrichtungen und Disziplinen.

Foto: Moritz Preisler