Udo Schild-SpaceSound-Trio
„Die 3 sind 6“

27. März 2020 | 20:00 Uhr | 15 €

bistro verde in der alten Schmiede
Maternusstraße 6 | 50996 Köln
Tickets 0221 93550417

Udo Schild – Gitarre, Gesang | Xaver Fischer – Synth, Keyboard | Roland Peil – Percussion, Drums

Millionen hörten seine tiefe Soulstimme in dem Kinoerfolg „Traumschiff Surprise“. Dort sang er als „Barry Tenderloin“ die Ballade „Let’s Make a Baby“.
Viele hören einige seiner Songs gesungen von Max Mutzke. Die Zusammenarbeit mit Stefan Raab und Max Mutzke brachte ihm die erste „Goldene“.
Udo Schilds Lieder sind die Basis für ein unvergessliches Konzert mit sphärischer Stimmung und Raum und Zeit für Improvisation und Interaktion mit seinen kongenialen Kollegen.

Den funky- Groove kreieren Roland Peil an der Percussion wie an den Drums und Udo Schild mit der akkustik Gitarre..,hinzu kommt Xaver Fischer mit den live- und gleichzeitig gespielten Loops, Synth-Bässen und Space-Sounds am Keyboard.., und als Krönung hören wir Schilds unverwechselbare Soul-Voice, die uns eine wohlige Gänsehaut bereitet!

-Soul-NuFolk-Lounge-Funk-Calypso-House-Reggae-Jazz-New Age-Electro-

– Die 3 sind 6 –

„Udo Schild – 40 Years On Stage“

Seit 1980 begeistert Udo Schild sein Publikum. Das erste Solo-Konzert spielte er mit 17 Jahren im Tabor-Saal in Köln-Heimersdorf. Am Mischpult stand Matthias Becker, der heutige Manager der „Bläck Fööss“.
Udo Schild spielte seine eigenen Lieder, mit Texten in deutscher und englischer Sprache und instrumentale Gitarren-Stücke. Das Instrumental „Seventeen“ spielt er auch Heute noch. Die Zuschauer erlebten drei Zugaben von Ihm. Tage später zerstörte er die eigene Aufnahme des Abends und begab sich in seinen Proberaum.
Seitdem ist viel passiert.

Songpoet – Soul & Jazz Sänger – funky Folk Gitarrist

Inspiriert durch die Liebe zur Natur finden seine Songs ihren eigenen Ausdruck, dokumentiert durch zwei LP, sechs eigene CD-Veröffentlichungen und zahlreiche Konzerte. Der Sänger, Songwriter, Komponist und Gitarrist aus Köln teilte die Bühne mit Till Brönner, Xaver Fischer, Roland Peil, Christina Lux und vielen anderen großartigen Musikern und begeisterte als Vorprogramm für internationale Künstler wie Johnny „Guitar“ Watson und Bobby Womack.
Mit seinen Songs war er auf dem von Stefan Raab produzierten Debüt-Album von Max Mutzke vertreten und erhielt dafür die „Goldene Schallplatte“. Seine Musik – in jenem Grenzland aus Folk, Soul, Funk und Jazz – ist authentisch, und seine warme, tiefe Stimme berührt Herz und Seele. 
Unter dem Künstlernamen „Leon Delray“ tourte und veröffentlichte er in den Jahren 1990 bis 1996 und war auch Sänger und Gitarrist der Kölner Bands The Busy Body, The Soulsuckers und The Sookie Allstars. Das erste Konzert mit eigenen Kompositionen für Gitarre und eigenen Liedern gab er jedoch bereits 1980 in Köln und spielt seit dem auf vielen kleinen, aber auch großen Bühnen, wie in der Kölner Philharmonie als Preisträger des „Hennessy Jazz Search“ und anlässlich des Konzertes zum 25-jährigen Jubiläum der Leverkusener Jazztage mit Al Jarreau und Lizz Wright.
Einem größeren Publikum wurde seine Stimme mit der an Barry White erinnernden Soul-Ballade „Let’s Make A Baby“ in dem Kinoerfolg „(T)raumschiff Surprise“ von Michael „Bully“ Herbig bekannt. Doch allein sein Gitarrenspiel wäre einen Konzertbesuch wert. Die Gitarre gestimmt in D-Dur oder A-Dur begleitet er sich selbst im filigranen Fingerstyle bis hin zu wuchtigen Funky Grooves. Ein Mann, seine Gitarre, seine Stimme, seine Songs – Udo Schild ist ein vielseitiger und beeindruckender Musiker.

Xaver Fischer
Seine Karriere begann in den neunziger Jahren. Mit Birth Control nahm er bis 1999 mehrere Alben auf, von denen er zwei auch produzierte. 1998 gründete er sein eigenes Trio. Mit seinem progressiven Lounge/Nujazz Projekt Xaver Fischer Trio veröffentlichte er vier Alben, die ihn bis in die Jazzcharts und auf das Montreux Jazzfestival brachten. Die Band gilt heute laut er Zeitschrift Jazzthing als der wichtigste deutsche Pionier des live gespielten Lounge und Nujazz.
Nach der großen Zeit des Nujazz arbeitete Xaver Fischer als Pop-Keyboarder, spielte u.a. Studioalben für Sarah Connor und Gunter Gabriel ein, war viele Jahre in der Live-Band von Popstar Sasha, hatte Konzerte mit Rea Garvey, Roger Cicero, Joy Denalane, Jan Josef Liefers, Stefan Raab u.a. und spielte in diversen Tv-Bands (Anke late night, Harald Schmidt, …).
Xaver Fischer fand nach jahrelanger Tüftelei einen Weg, die aufwändig im Studio produzierten Sounds aktueller Dance Music mit seinen Synthesizern live zu reproduzieren und ist dafür bundesweit in der Musikerszene bekannt. So unterrichtet er mittlerweile auch an mehreren deutschen Musikhochschulen Synthesizer Programming.

Roland Peil
Er gehört zu den besten deutschen Percussionisten.
Roland Peil wuchs in Düren auf und begann im Alter von zehn Jahren, Schlagzeug zu spielen. Von 1978 bis 1986 nahm er Unterricht in klassischer Perkussion und Schlagzeug bei Josef Offelder, Richard Herten und Detlev Landmann an der städtischen Musikschule in Düren. Von 1979 bis 1985 war er mehrmals Preisträger beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert. Ab 1984 beschäftigte er sich mit lateinamerikanischer und brasilianischer Percussion, wozu er später auch Privatunterricht nahm bei Freddie Santiago, Martin Verdonk, Gumbi Ortiz und José Luis „Changuito“ Quintana sowie an Workshops mit Birger Sulsbrück und Alex Acuña teilnahm. 1986 machte er sein Abitur am Stiftischen Gymnasium Düren.
Roland Peil war Mitglied im Landesjugendsinfonieorchester Nordrhein-Westfalen und im Bundesjugendorchester (BJO), mit dem er Tourneen in Deutschland, Spanien und Israel machte, sowie im JugendJazzOrchester NRW, mit dem er 1986 in den USA tourte. Er qualifizierte sich 1988 für die Mitgliedschaft im Bundesjazzorchester (BuJazzO), dem er bis 1991 als Erster Schlagzeuger angehörte. Außerdem spielte er Schlagzeug und Perkussion in verschiedenen Bigbands, etwa in der Yamaha Bigband Hamburg, im Paul Kuhn Orchester, in Peter Herbolzheimers Rhythm Combination & Brass, in der WDR Big Band Köln, in der Bigband der Musikhochschule Köln, in Günter Noris’ Gala Big Band, in der NDR Bigband und hr-Bigband, der Hard Days Night Bigband und im German Jazz Orchestra.
Von 1988 bis 1992 studierte Peil an der Staatlichen Hochschule für Musik in Köln, unter anderem Jazzdrums und Schlagzeug bei Michael Küttner. 1993 präsentierte er anlässlich der Eröffnung der Eishockey-Weltmeisterschaft 1993 in der Dortmunder Westfalenhalle sein Soloprojekt, Heroes in Toyland. Seit 1995 unternahm er mehrere Studienaufenthalte in Kuba. 1996/1997 leitete er das von ihm gegründete Kulturaustauschprojekt Agua de Colonia mit deutschen und kubanischen Musikern in Havanna.
1999 begann seine Zusammenarbeit mit der Stuttgarter Hip-Hop-Band Die Fantastischen Vier (Fanta4), unter anderem wirkte er im Jahr 2000 bei deren MTV-Unplugged-Album mit. 2003 war Peil Gastdozent an der Staatlichen Hochschule für Musik in Stuttgart. Im Jahr 2004 begleitete er die englische Sopranistin Sarah Brightman bei einer Welttournee.
Roland Peils Zusammenarbeit mit dem deutschen Jazz-Trompeter Till Brönner und dessen Band begann 2005. In den Jahren 2006 und 2007 war er an der CD-Produktion und der Tournee Begegnungen – Eine Allianz für Kinder mit Peter Maffay und 14 Künstlern aus aller Welt beteiligt.
Gemeinsam mit dem Fanta4-Schlagzeuger Florian „Flo“ Dauner trat er auch als Duo auf, wie zum Beispiel beim Meinl Drum Festival 2007. Die von ihm gemeinsam mit dem kubanischen Sänger Eduardo Duquesne gegründete, achtköpfige Band Calvimetro entwickelte eine Mischung aus traditionellem kubanischem Son und Einflüssen aus Dance-House-Fun-Jazz, und hatte bislang vor allem im west- und norddeutschen Raum mehrere Auftritte.
Daneben arbeitete Roland Peil mit zahlreichen lokalen Bands im Kölner Raum zusammen, sowie auch mit national und international bekannten Künstlern, wie unter anderem Peter Alexander, Klaus Doldinger, Charlie Mariano, Chaka Khan, Randy Brecker, Wolf Maahn, Peter Fessler, Joe Sample, Orange Blue, Grooveminister, Pointer Sisters, Andres Ballinas, Reiner Witzel oder Ike Stubblefield.