palo blanco

Freitag, 12. März 2027
20:00 Uhr – 20 €

bistro verde in der alten Schmiede
Maternusstraße 6 | 50996 Köln
Tickets unter 0221 93550417 oder info@walterscheidt.net

Pablo Sáez – cajón, dr, comp. | Daniel Manrique-Smith – fl, loops | Daniel de Alcalá – flamenco guit. | Ursula Wienken – Bass


Die Legende besagt, dass Paco de Lucía bei einer Reise nach Peru in den 70er Jahren auf das Cajón aufmerksam wurde und das Instrument dem Flamenco einverleibte. Ein halbes Jahrhundert später ist Flamenco ohne den magischen Klang der Cajón undenkbar. Das internationale Quartett Palo Blanco vereint den Rhythmus des Latin-Jazz mit der Leidenschaft des Flamenco.
Der Schlagzeuger und Komponist Pablo Sáez, der Flamenco-Gitarrist Daniel de Alcalá, der peruanische Flötenvirtuose Daniel Manrique- Smith und die vielseitige Bassistin Ursula Wienken lassen mit Palo Blanco ein unvergessliches Erlebnis entstehen.

Pablo Sáez
Der chilenische Schlagzeuger und Komponist Pablo Sáez lebt seit 2005 in Deutschland. Seitdem ist er viel gefragt und fest etabliert in der deutschen Musikszene von Latin Jazz und Flamenco bis Weltmusik. Mit dem neuen Projekt Palo Blanco entsteht ein intensives musikalisches Erlebnis, das man nicht verpassen sollte.
In der poetischen Sprache des Musikers klingt das so:
„Elegante Melodien schweben durch die Luft, rhythmische Ausdruckskraft strömt durch die Adern, während Virtuosität sich wie ein funkelnder Sternenhimmel entfaltet. Von den Wurzeln der Tradition bis hin zu zeitgenössischer Innovation – genau diese symbiotische Verschmelzung fesselt den Hörer mit einer vitalen Klangvielfalt und entfesselt eine lebendige, schillernde Leidenschaft“.

Manrique-Smith
erhielt als Kind und Jugendlicher Flötenunterricht, hatte damals aber zumeist lateinamerikanische Musik gespielt. Er setzte seine Ausbildung am Conservatorio Nacional de Música fort. Mit fast 20 Jahren kam er nach Deutschland, um an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und an der Hochschule für Musik und Tanz Köln klassische und Jazzflöte zu studieren. Als Instrumentalist ist er beeinflusst von seinem Lehrer Michael Heupel sowie von Jorge Pardo und Orlando Valle.
2013 gründete er mit Gitarrist Johann May, Bassist Ben Tai Trawinski und Schlagzeuger Nico Stallmann seine Band Jin Jim, die 2015 das Debütalbum Die Ankunft (Neuklang) vorlegte; 2018 folgte bei ACT das Album Weiße Schatten, 2023 bei Maarweg New Choices. Weiterhin arbeitete er mit Paulo Álvares, Dee Dee Bridgewater, Djalma Corrêa, Claudio Puntin, Lalo Schifrin, Michael Sagmeister, Manfred Schoof und John Tilbury zusammen.
Manrique-Smith war in Südamerika, Europa und Afrika auf Tournee; er trat bei internationalen Festivals wie JazzBaltica, dem Jazzfestival Schaffhausen oder dem Jazzfestival Viersen auf. Er ist weiterhin auf Diego Piñeras Album Despertando (ACT 2018) sowie auf den Alben Espacios abiertos (Neuklang 2017) und Camino a Mictlán (Lädy Bäm Records 2021) der Weltmusik-Gruppe Pangea Ultima zu hören.

Daniel de Alcalá
geb. am 19.03.1985; Sohn des Sängers Rafael de Alcalá, wuchs in einer Musikerfamilie auf und lernte von klein auf das musikalische Verständnis für diverse Stilrichtungen. Inspiriert durch die spanische Gipsy- Musik seines Vaters, machte er sich Weltgitarristen wie “Paco de Lucia, Vicente Amigo, Moraíto, Diego del Morao und Chicuelo” zum inspirativen Vorbild. Diese Inspirationen spiegeln seinen heutigen Musikstil wider. Daniel de Alcalá zog es als 3-jährigen schon unaufhaltsam auf die Bühne. Sein Vater, Rafael de Alcalá, inspirierte und lehrte ihn die Passion und das Verständnis der Flamencogitarre und des –gesangs. Daniel de Alcalá intensivierte mit 19 Jahren seine erworbenen Gitarrenkenntnisse durch weiteren Unterricht bei bekannten Flamencogitarristen.
Zusätzlich lernt er Jazzgitarre, klassische Gitarre während seines Aufenthalts an der Folkwang Hochschule. Parallel dazu lernte Daniel Tanz- und Gesangsbegleitung für Flamenco. Mit seinem Projekt „Rumba Gitana“ gründete er sein eigenes Ensemble, mit dem er seit 2005 erfolgreich in Deutschland und dem europäischen Ausland auftritt. Aktuell produziert Daniel de Alcalá die erste CD mit seinen eigenen Kompositionen, die vorrausichtlich in Kürze fertig sein wird.

Ursula Wienken
ist eine deutsch-polnische Bassistin, Komponistin und Bandleaderin, die in Basel und Köln lebt. Sie ist im Bereich der populären, improvisierten und rhythmisch ausdrucksstarken Musik tätig. Sowohl am E-Bass als auch am Kontrabass ist sie vorwiegend als Sidewoman in zahlreichen Projekten in Deutschland, Spanien und der Schweiz aktiv; zudem leitet sie eigene Projekte. Sie absolvierte ihr Musikstudium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, studierte 2024–2025 an der Fundació Conservatori Liceu in Barcelona und trat bereits auf renommierten Bühnen und Festivals auf (u. a. North Sea Jazz Festival, FUSION Festival (Lärz), Bezau Beatz, PortaJazz, Jazzfest Bonn, Summerklaeng Festival Köln, Altenberger Kultursommer). Tourneen und Konzerte führten sie bereits nach Ecuador, Polen, Großbritannien, Spanien, Portugal, Norwegen, in die USA (Portland), die Niederlande, Österreich, Frankreich, die Schweiz sowie in viele Regionen Deutschlands. Von 2023 bis 2024 war sie Bassistin im Bundesjazzorchester („BuJazzO“). Für ihre Arbeit als junge Komponistin und Musikerin wurde sie unter anderem mit dem Kunstförderpreis der Stadt Neuss (2022) ausgezeichnet. Darüber hinaus erhielt sie ein Stipendium der Dr. Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung (2023, mit dem Ensemble „SUMMIT“), den Kompositionspreis der „Cologne Jazzsupporters“ (2023) sowie den 3. Preis beim Münchner Jazzpreis (2023, mit „SUMMIT“). Zudem wurde sie als Sidewoman mit weiteren Auszeichnungen gewürdigt. Derzeit lebt Ursula Wienken in Basel (Schweiz), wo sie ein Masterstudium im Fach Kontrabass am Jazzcampus absolviert. Ihr künstlerischer Schwerpunkt liegt auf rhythmisch tiefgründiger und klangästhetisch ausgefeilter Musik; dabei bevorzugt sie gemeinschaftsbasierte und genreübergreifende kreative Prozesse.