Udo Schild
Spacesound Trio

29. April 2022 | 20:00 Uhr | 15 €

bistro verde in der alten Schmiede
Maternusstraße 6 | 50996 Köln
Tel.: 93550417 | info@walterscheidt.net

Udo Schild – Gitarre, Gesang | Roland Peil – Percussion | Clemens Orth -Piano

Udo Schild ist Songpoet – Soul & Jazz Sänger und „funky“ Folk Gitarrist.
Inspiriert durch die Liebe zur Natur finden seine Songs ihren eigenen Ausdruck, dokumentiert durch zwei LP`s, sechs eigene CD-Veröffentlichungen und zahlreiche Konzerte. Der Sänger, Songwriter, Produzent, Komponist und Gitarrist aus Köln teilte die Bühne mit Till Brönner, Carolin Kebekus, Andre Nendza, Xaver Fischer, Roland Peil, Christina Lux und vielen anderen großartigen Musikern und begeisterte als Vorprogramm für internationale Künstler wie Johnny „Guitar“ Watson und Bobby Womack.
Mit seinen Songs war er auf dem von Stefan Raab produzierten Debüt-Album von Max Mutzke vertreten und erhielt dafür die „Goldene Schallplatte“. 
Seine Musik – in jenem Grenzland aus Folk, Soul, Funk und Jazz – ist authentisch, und seine warme, tiefe Stimme berührt Herz und Seele.
 Unter dem Künstlernamen „Leon Delray“ tourte und veröffentlichte er in den Jahren 1990 bis 1996 und war auch Sänger und Gitarrist der Kölner Bands The Busy Body, The Soulsuckers und The Sookie Allstars. Das erste Konzert mit eigenen Kompositionen für Gitarre und eigenen Liedern gab er jedoch bereits 1980 in Köln und spielt seit dem auf vielen kleinen, aber auch großen Bühnen, wie in der Kölner Philharmonie als Preisträger des „Hennessy Jazz Search“ und anlässlich des Konzertes zum 25-jährigen Jubiläum der Leverkusener Jazztage mit Al Jarreau und Lizz Wright.
Einem größeren Publikum wurde seine Stimme mit der an Barry White erinnernden Soul-Ballade „Let’s Make A Baby“ in dem Kinoerfolg „(T)raumschiff Surprise“ von Michael „Bully“ Herbig bekannt. Doch allein sein Gitarrenspiel wäre einen Konzertbesuch wert. Die Gitarre gestimmt in D-Dur oder A-Dur begleitet er sich selbst im filigranen Fingerstyle bis hin zu wuchtigen Funky Grooves. Ein Mann, seine Gitarre, seine Stimme, seine Songs – Udo Schild ist ein vielseitiger und beeindruckender Musiker.
An diesem Abend wird Gänsehaut garantiert!

Roland Peil
Roland Peil wuchs in Düren auf und begann im Alter von zehn Jahren, Schlagzeug zu spielen. Von 1978 bis 1986 nahm er Unterricht in klassischer Perkussion und Schlagzeug bei Josef Offelder, Richard Herten und Detlev Landmann an der städtischen Musikschule in Düren. Von 1979 bis 1985 war er mehrmals Preisträger beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert. Ab 1984 beschäftigte er sich mit lateinamerikanischer und brasilianischer Percussion, wozu er später auch Privatunterricht nahm bei Freddie Santiago, Martin Verdonk, Gumbi Ortiz und José Luis „Changuito“ Quintana sowie an Workshops mit Birger Sulsbrück und Alex Acuña teilnahm. 1986 machte er sein Abitur am Stiftischen Gymnasium Düren.
Peil war Mitglied im Landesjugendsinfonieorchester Nordrhein-Westfalen und im Bundesjugendorchester (BJO), mit dem er Tourneen in Deutschland, Spanien und Israel machte, sowie im JugendJazzOrchester NRW, mit dem er 1986 in den USA tourte.
Peil qualifizierte sich 1988 für die Mitgliedschaft im Bundesjazzorchester (BuJazzO), dem er bis 1991 als Erster Schlagzeuger angehörte. Außerdem spielte er Schlagzeug und Perkussion in verschiedenen Bigbands, etwa in der Yamaha Bigband Hamburg, im Paul Kuhn Orchester, in Peter Herbolzheimers Rhythm Combination & Brass, in der WDR Big Band Köln, in der Bigband der Musikhochschule Köln, in Günter Noris’ Gala Big Band, in der NDR Bigband und hr-Bigband, der Hard Days Night Bigband und im German Jazz Orchestra. Von 1988 bis 1992 studierte Peil an der Staatlichen Hochschule für Musik in Köln, unter anderem Jazzdrums und Schlagzeug bei Michael Küttner. 1993 präsentierte er anlässlich der Eröffnung der Eishockey-Weltmeisterschaft 1993 in der Dortmunder Westfalenhalle sein Soloprojekt, Heroes in Toyland. Seit 1995 unternahm er mehrere Studienaufenthalte in Kuba. 1996/1997 leitete er das von ihm gegründete Kulturaustauschprojekt Agua de Colonia mit deutschen und kubanischen Musikern in Havanna.
1999 begann seine Zusammenarbeit mit der Stuttgarter Hip-Hop-Band Die Fantastischen Vier (Fanta4), unter anderem wirkte er im Jahr 2000 bei deren MTV-Unplugged-Album mit. 2003 war Peil Gastdozent an der Staatlichen Hochschule für Musik in Stuttgart. Im Jahr 2004 begleitete er die englische Sopranistin Sarah Brightman bei einer Welttournee.
Peils Zusammenarbeit mit dem deutschen Jazz-Trompeter Till Brönner und dessen Band begann 2005. In den Jahren 2006 und 2007 war er an der CD-Produktion und der Tournee Begegnungen – Eine Allianz für Kinder mit Peter Maffay und 14 Künstlern aus aller Welt beteiligt. Gemeinsam mit dem Fanta4-Schlagzeuger Florian „Flo“ Dauner trat er auch als Duo auf, wie zum Beispiel beim Meinl Drum Festival 2007. Die von ihm gemeinsam mit dem kubanischen Sänger Eduardo Duquesne gegründete, achtköpfige Band Calvimetro entwickelte eine Mischung aus traditionellem kubanischem Son und Einflüssen aus Dance-House-Fun-Jazz, und hatte bislang vor allem im west- und norddeutschen Raum mehrere Auftritte.
Peil arbeitete mit zahlreichen lokalen Bands im Kölner Raum zusammen, sowie auch mit national und international bekannten Künstlern, wie unter anderem Peter Alexander, Klaus Doldinger, Charlie Mariano, Chaka Khan, Randy Brecker, Wolf Maahn, Peter Fessler, Joe Sample, Orange Blue, Grooveminister, Pointer Sisters, Andres Ballinas, Reiner Witzel oder Ike Stubblefield.[3]

Clemens Orth
Clemens Orth wurde in Heidelberg geboren.
Seine musikalische Karriere begann mit 3 Jahren. Er kam zum ersten mal mit den Tasten des Pianos in Berührung und war sofort überwältigt von der Magie des Klangs. Nach drei experimentellen Jahren und Erkundung seiner Möglichkeiten begann er mit sechs Jahren mit dem Klavierunterricht.
Nachdem er eine Reihe von Jahren klassischen Klavierunterricht genossen hatte, entdeckte er seine Passion für andere Tasteninstrumente wie Orgel, Synthesizer und für seine Stimme.
Mit 17 Jahren absolvierte er sein C Examen an der klassischen Orgel. In dieser Zeit begann er Jazz zu spielen.
Sein Piano Trio gewann den 1. Preis des „Jazz Juniors Contest 1995“ In Krakau.
Erste Aufnahmen entstanden 1997, als er Mitglied im Bundesjugendjazzorchester war (Focus on Vocals, Mons Records). Im selben Jahr spielte er in Gunter Hampels Next Generation, mit der er u. a. bei der MusikTriennale Köln auftrat. In New York entstand mit Hampel noch das Album The 8th of September 1999, in der Dresdner Tonne im Folgejahr Earthlings .
1999 nahm er im Trio mit Dietmar Fuhr (Kontrabass) und Matthias Kornmaier (Schlagzeug) sein Debütalbum Silhouette Ascending (Mons) auf,[1] 2000 erhielt er ein Stipendium zum Studium am Queens College in New York City; dort hatte er Unterricht bei Roland Hanna, Michael Mossman und Kenny Werner. Seit 2002 war er als Keyboarder für Bro’Sis und als Studiomusiker tätig. 2009 legte er das Soloalbum Here Now (Konnex) vor, auf dem er neben Standards wie „You’d Be So Nice to Come Home To“ und Thad Jones’ „A Child Is Born“ auch Eigenkompositionen vorstellte. 2009 war er Sieger beim internationalen Piano-Wettbewerb „Premio Benedetto XIII“ in Bari. Orth arbeitet in Deutschland von Köln aus mit einem eigenen Trio (dem auch Joscha Oetz angehörte) und ist der Kurator seines Salon de Jazz. Daneben ist er auch als Singer-Songwriter CTO unterwegs. Auch wirkte als Gastmusiker beim Album Savka i Griška (2016) der Formation East Drive mit.

Foto: Udo Schild