Joscho Stephan Quartett

Freitag, 26. Februar 2027
20:00 Uhr – 20 €

bistro verde in der alten Schmiede
Maternusstraße 6 | 50996 Köln
Tickets unter 0221 93550417 oder info@walterscheidt.net

Joscho Stephan – Sologitarre | Sven Jungbeck – Rhythmusgitarre | Volker Kamp – Kontrabass | Sebastian Reimann – Violine

Das Joscho Stephan Quartett zählt zu den spannendsten Formationen der Akustik-Gitarren-Szene. Geprägt von der meisterhaften Gitarrenkunst des Bandleaders Joscho Stephan, entsteht durch die Zusammenarbeit mit Sven Jungbeck (Gitarre), Volker Kamp (Kontrabass) und Sebastian Reimann (Violine) eine moderne Weiterentwicklung des klassischen Swing à la Django Reinhardt.
Das Quartet überzeugt nicht nur mit neu interpretierten Klassikern des Genres, sondern auch mit eigenen Kompositionen, die Elemente aus Latin, Klassik, Pop und Rock integrieren. Diese kreative Mischung begeistert ein breites Publikum und zeigt das Quartett als musikalische Visionäre.
Das Quartett hat mehrere Live-Alben veröffentlicht, die die Energie ihrer gemeinsamen Konzertauftritte dokumentieren. Joschos erfolgreicher YouTube-Kanal mit fast 40 Millionen Aufrufen findet seine musikalische Zusammenfassung im Best-of-Album „Playlist“, das ausschließlich Aufnahmen von diesem Kanal enthält.
Das Quartett spielte ausverkaufte Konzerte in Deutschland und trat auf renommierten Festivals wie den Leverkusener Jazztagen und dem Rheingau Musik Festival auf. International ist die Formation meist als Trio regelmäßig in Italien, Polen, Spanien und USA unterwegs.

Joscho Stephan
hat mit Künstlern wie Bireli Lagrène, Stochelo Rosenberg, Tommy Emmanuel, John Petrucci, Daniel Hope, Peter Kraus sowie den Gitarristen Richard Smith und Rory Hoffman im Transatlantic Guitar Trio zusammengearbeitet. Besonders hervorzuheben ist, dass er als einziger europäischer Gitarrist beim renommierten „George Benson Camp“ teilnahm, bei dem auch Al Di Meola, Steve Lukather und Tommy Emmanuel vertreten waren. Joscho Stephan trat außerdem gemeinsam mit Frank Vignola und John Jorgenson im legendären Birdland Jazzclub in New York auf, wo sie insgesamt acht Auftritte spielten – ein weiterer Höhepunkt in seiner internationalen Karriere.

Sven Jungback

wuchs in einer musikalischen Familie auf. Seine Großmutter wie seine Mutter beherrschten verschiedene Instrumente und im Alter von 13 Jahren rückte die Gitarre für ihn in den Mittelpunkt. Nach dem Schulabschluss absolvierte er das Studium der Jazzgitarre an der Musikhochschule in Arnheim und konzertierte mit zahlreichen Bandprojekten sowie als Solist. Obwohl er im Hauptfach E Gitarre studierte, ist er heute hauptsächlich auf diversen akustischen Gitarren und der Mandoline zu Hause. Sein größter Einfluss im Jazz ist sicherlich Gitarrenvirtuose Django Reinhardt. Nach dem Studium beschäftigte er sich intensiv mit der Fingerstyle Gitarrenmusik des amerikanischen Gitarristen Chet Atkins sowie mit Bluegrass, Folk und Countryblues im Allgemeinen. Seine Arrangements und Kompositionen performte er bereits europaweit mit seinen Bands D’Artagnan und JJ and the Acoustic Machine. Als Dozent ist Sven Jungbeck seit vielen Jahren tätig, unter anderem an der Musikschule Spicks in Nievenheim, sowie in der Music Box Oxana in Meerbusch Büderich.

Volker Kamp

Live kann er auf einen großen Erfahrungsschatz als Sideman zurückgreifen. Im Laufe der Zeit hatte ich Gelegenheit, Künstler in verschiedensten Genres zu begleiten. Von Jazz-, Rock- und Hiphopfestivals war alles dabei. Derzeit spielt Volker Kamp vornehmlich, als Kontrabassist im Trio und Quartett von Joscho Stephan aktiv.
Die Theatermusik ist eine seiner großen Leidenschaft. Seit der Spielzeit 2000/2001, in der er als Assistent des damaligen Musikalischen Leiters am Theater Oberhausen begann, lässt sie ihn nicht mehr los. Das Zusammenwirken verschiedener Kunstformen hat für ihn einfach einen ganz besonderen Reiz. Vielfältige Produktionen spielte Volker Kamp an den Theatern in Oberhausen, Bochum, Bonn, Moers, Stuttgart, Meiningen und Schwäbisch Hall. Als Studiomusiker ist Volker Kamp E- und Kontrabassist, Blechbläser und Saiteninstrumentalist und spielt weitere, teils selten zu findende Instrumente.
In den letzten Jahren tritt er zunehmend als Produzent, vornehmlich für Bühnen- und Filmmusiken in Erscheinung.

Sebastian Reimann
wurde 1967 in Konstanz geboren. Mit 7 Jahren entschied er sich für die Geige. Mit 14 Jahren wurde er das jüngste Mitglied des Kammerorchesters „Concerto Constanz“ (ehem. Junges Kammerorchester Konstanz) und 16-jährig dessen Konzertmeister. 1996 schloss er an der Hochschule für Musik und Tanz Köln sein Studium mit der Reifeprüfung ab. Seine Lehrer waren Prof. Igor Ozim, Prof. Gerhard Peters und das Alban Berg Quartett. Meisterkurse belegte er beim Israel Piano Trio, dem Leipziger Klaviertrio, dem Abbegg Trio und dem Kölner Klaviertrio. Er war Stipendiat der Henry-Marteau-Stiftung und Preisträger der Deutschen Schubert Gesellschaft. Zwischen 1990 und 1996 war er im Robert Schumann Orchester Düsseldorf, bei den Heidelberger Sinfonikern und im Philharmonischen Orchester Dortmund tätig. Mit seinem Klaviertrio „Trio Con Brio” konzertierte er in ganz Deutschland, Belgien, den Niederlanden und den USA. Er gründete 1990 das DUO ARRABALERO (Musik zwischen Swing, Tango, Musette, Folk und Klezmer) mit dem er Finalist bei den Straßemusik-Wettbewerben  der Luzerner Festspielwochen und des Beethovenfestes Bonn war. Seine Leidenschaft für Tango und Jazz führte ihn 1993 zu Tango Fuego, einem der ältesten deutschen Tango-Ensembles und 2003 zum Joscho Stephan Quartett. Zahlreiche CD- und DVD- Produktionen dukumentieren diese Arbeit. Tourneen führten ihn durch Europa und nach Übersee. Das eigene Trio „Strings are changing” spiegelt die ganze Vielfalt an msuikalischen Genres wieder, die er sich über die Jahre zu eigen gemacht hat: Irish-Funk-Jazz-Rock-Oriental-Classical-Gypsy-Bluegrass-World-Groove.
Er war Konzertmeister in div. Musicals, u.a. „Die Schöne und das Biest”, „Les Miserables” und „Elisabeth”. Bis heute ist er immer wieder bei freien Orchester Crossover Projekten wie „Die Lange Nacht der Filmmusik”, Tim Isfort Orchester, „Celebrating the Music of Jon Lord” (Deep Purple) oder „Winterwunderland” für die Einstudierung als Konzertmeister mitverantwortlich. Er ist künstlerischer  Leiter der Weihnachtskonzerte des Arbeitskreises Klassik e.V. Hürth mit Kammermusik u.a. Kaiserquartett von Haydn, Forellen Quintett von Schubert, Klaviertrios B-Dur und Es-Dur von Schubert u.a. Im Auftrag des Goethe Instituts Myanmar(Burma) ist er seit 2013 regelmäßig in Yangon und leitet als Konzertmeister das „AOC Orchestra“, Yangon.  2014 erarbeitete er als Konzertmeister und Solist die Salzburger Sinfonien von Mozart, die Simple Symphony von Britten und  das Violin-Konzert in a-moll von Bach. Zuletzt im Oktober 2015 beim GALA CONCERT mit Bach, Mozart und Mendelssohn unter der Leitung von Gudni Emilsson (Thai Philharmonic Orchestra) und den Solisten Oliver Kern, Klavier und Iskandar Widjaja, Violine. 2017 war er Solist in der Reihe Klassik Kontraste „Nordlichter“ mit dem Sinfonieorchester Bergheim mit nordischen und argentinischen Tangos. Seit 2018 hat Sebastian Reimann eine eigene Konzertreihe in der Kornkammer Brühl.
Foto: Manfred Poller