Caris Hermes Group

17. Mai 2024
20:00 Uhr – 20 €

bistro verde in der alten Schmiede
Maternusstraße 6 | 50996 Köln
Tickets unter 0221 93550417 oder info@walterscheidt.net

Caris Hermes – Bass | Paul Heller – Sax | Philipp Brämswig – Gitarren
| Niklas Walter – Schlagzeug


…und der WDR Jazzpreis 2024 geht an: Caris Hermes

Bassistin, Komponistin, Sidewoman, Bandleaderin.
Seit nunmehr 15 Jahren entfacht die Kontrabassistin Caris Hermes ihre leuchtende Klangwelt voller Bezüge, Verästelungen und sensibler Stimmungslagen. Alles scheint für sie möglich im Spannungsfeld von Swing, Groove, Straight Ahead und subtilem Modern Jazz.
Längst schon hat sich Caris Herms als hochgeschätzte, virtuose Sidewoman etabliert, die mit ihrer rhythmischen und melodischen Vielfalt Mitspieler*innen wie auch das Publikum beeindruckt. Tatsächlich hat ihr Kontrabass seine ganz eigene Stimme: Ob einfühlsam singend oder summend, ob seelenvoll groovend oder ausgelassen walkend, mit delikater Raffinesse zelebriert Caris Hermes die immense Spannweite ihres Instruments. Ihre Fähigkeit, komplexe musikalische Visionen wechselnder Bandleader zu transformieren, macht sie in Deutschland zur bevorzugten Wahl in ihrer Kategorie.
Caris Hermes studierte an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Dort absolvierte sie von 2008 bis 2011 das Jungstudium Kontrabass bei John Goldsby (WDR Big Band).
Caris Hermes war Mitglied des Jugendjazzorchesters NRW und spielte in etlichen weiteren Großensembles, der WDR Big Band, der HR Bigband und dem Glenn Miller Orchestra. Sie war Mitglied im Pascal Bartoszak Quartet, im Charlotte Ilinger Quartet sowie im Jerry Lu Trio. Immer wieder spielt sie mit Paul Heller, so in seiner Reihe „Paul Heller
invites…“ (früher: Paul Heller’s Next Level Jazz) sowie in seinen Ensembles „Little Bigband“ und „Two Generations“.
Darüber hinaus spielte sie Gigs mit Hans Dekker, traf ebenso auf Denis Gäbel, Roman Schwaller, Steffen Schorn, Ansgar Striepens, Robert Landfermann, Stefan Pfeifer, Stefan Schulze, Marko Lackner, Marcio Doctor, Luciano Biondini, Afra Mussawissade, Shannon Barnett, Anat Cohen, Joris Roelofs, John Rucco, Andy Haderer, Martin Sasse, Giovanni Falzone, Hr-Bigband, Fay Claassen, Jeff Cascaro, Gabriel Perez, Hubert Nuss, Joost van Schaik, Uli Beckerhoff und viele andere.
Mehrfach wurde Caris Hermes ausgezeichnet, u.a. mit dem WDR-Jazzpreis, mit dem Jjo NRW (2013), dem Hästens Jazzaward (2016), zweimal mit dem Sparda Jazzaward (Pascal Bartoszak Quartet, 2015/Charlotte Illinger Quartett,2017) sowie dem Preis Jazz@undesigned mit Unit 5 (2018). Seit 2011 war sie auf zehn Studioalben sowohl junger als auch etablierter Jazz-Größen zu hören. Als Sidewoman füllen bis heute mehr als 150 nationale und internationale Shows pro Jahr ihr Live-Portfolio.

Paul Heller – Saxophon
Der Kölner Tenorsaxophonist, Komponist und Arrangeur Paul Heller (*21.April 1971, Jülich) ist seit 2005 Mitglied der international renommierten und mit zwei Grammys ausgezeichneten WDR Big Band Köln.
Aufgewachsen in einer musikalischen Familie, gewann Paul Heller schon als Teenager drei erste Preise bei „Jugend jazzt NRW“ : 1983 und ´85 als Schlagzeuger, 1986 mit dem Tenorsaxofon. Heller wurde zweimal mit dem 1. Preis beim „Internationalen Kompositionswettbewerb von Monaco“ und mit dem „Kulturförderpreis des Landes Nordrhein Westfalen” ausgezeichnet.
Die Liste der Musiker mit denen Paul Heller in seiner Laufbahn zusammen gearbeitet hat, liest sich wie das „Who-Is-Who“ des Jazz: Heller spielte in Quartett-, Quintett- und Sextett-Besetzungen u.a. mit Johnny Griffin, Dusko Goykovich, Jimmy Cobb, Jasper van’t Hof, Volker Kriegel, Eddie Gomez, Vinnie Colaiuta, Biréli Lagène, Bill Evans, Al Foster, Adam Nussbaum, Franco Ambrosetti, Steve Swallow und mit seiner Ehefrau, der vielfach ausgezeichneten (unter anderem mit der „Goldenen Schallplatte“ und dem „Preis der Deutschen Schallplattenkritik)“ niederländischen Jazzsängerin, Fay Claassen.
Seit 2013 ist Heller neben seiner Tätigkeit beim Westdeutschen Rundfunk künstlerischer und musikalischer Leiter der erfolgreichen Jazzkonzerte-Reihe „Next Level Jazz“ im Kölner „Stadtgarten“.
Paul Heller hat mittlerweile zehn CDs unter eigenem Namen produziert u.a. mit Al Foster, Ack van Rooyen, Franco Ambrosetti, Adam Nussbaum und Wolfgang Haffner und ist auf über 70 CDs als Solist und Sideman vertreten.
Seit 1994 leitet er zusammen mit Ack van Rooyen das gemeinsame „Ack van Rooyen – Paul Heller Quintet”.

Jimmy Heath: „Paul Heller is a master saxophonist.”
Joe Zawinul: „Das Solo von Paul Heller ist enorm. Das ist wirklich ein Master-Piece dieses Solo – total Weltklasse.” (Joe Zawinul im Interview für „Jazzpodium”)
Bob Brookmeyer: „Paul looks like an angel and plays like the devil.“
(Bob Brookmeyer’s Liner Notes „Get Well Soon“, 2002)
Michael Brecker: „Hey Paul, you continue to amaze! Beautiful writing – outrageously great playing. Your CD will accompany me on the road, and help me to stay inspired.”
Bill Evans: „Paul plays with maturity and total control of his instrument. Like the masters before him, Paul is continuing a legacy on the saxophone.
Jerry Bergonzi: „Paul has his own voice that makes him immediately recognizable!”

Philipp Brämswig – Gitarren
Philipp Brämswig ist ein sehr aktives und gefragtes Mitglied der vitalen Kölner und deutschen Jazzszene. Neben der Leitung des „Philipp Brämswig Trios“ und des „Mengamo Trios“ ist er u.a. Mitglied in folgenden Bands: „Subway Jazz Orchestra“‚ „Soulcrane“, „Luciel“, „Kiki Manders“, „Florian Ross Big Company“, „Vagabond souls“ und mehr.
Konzerte und Tourneen führten ihn nach Südkorea, Belgien, Dänemark, China, Albanien, Bulgarien, Frankreich, Polen, Rumänien, die Niederlande, Österreich und die Schweiz. Er wirkte bei zahlreichen Rundfunk-, Fernseh- und Theaterproduktionen in Deutschland und den Niederlanden mit und spielte u.a. mit der WDR Big Band, Jim Black, Seamus Blake, HR Big Band, Charlie Mariano, Bob Mintzer, Tony Lakatos, Richie Beirach, John Goldsby, Marshall Gilkes, Benjamin Herman, Candy Dulfer, Warren Vache, Paul Heller, Jesse van Ruller, Caro Emerald, Pete Philly & Perquisite a.m.m.
Philipp spielte auf zahlreichen internationalen Jazzfestivals: „Hong Kong Jazz Festival“, „North Sea Jazz Festival“, „Montreux Jazz Festival“, „Bukarest Jazz Festival“, „The Hague Jazz“, „Cologne Jazzweek“, „Breda Jazz Festival“, „Cologne Winter Jazz Festival“, „Ostsee Jazzfestival“, „Jazz and joy Worms“, „Jazz ahead“ und viele mehr.
Er erschien auf ca. 40 CD-Produktionen, darunter: „Mengamo Trio – Chat bizarre“, „NIAQUE – Awake“‚ „Philipp Brämswig Trio – Molecular soul“, „Mengamo Trio – the one“, „Soulcrane – Another step we take“, „Subway Jazz Orchestra – Still screaming“, „Matthias Schwengler – Soulcrane“, „Philipp Brämswig/Stefan Karl Schmid – ANIMA“, „Ana Mai – Blossom“, „Hannah Köpf – Lonely dancer“, „Tobias Wember – State of mind“, „Florian Ross Big Company – Ties and loose ends“.
Während seines Masterstudiums am Konservatorium von Amsterdam wurde er mit dem ‚Top Talent‘-Stipendium der niederländischen Musikhochschule ausgezeichnet, was ihm einen Studienaufenthalt in New York City ermöglichte, wo Wayne Krantz, Ben Monder und Chris Crocco zu seinen Mentoren zählten.
In seiner Jugend nahm Philipp erfolgreich an mehreren Wettbewerben als Solist und Ensemblemitglied teil (‚Jugend musiziert‘, ‚Jugend jazzt‘, ‚Jazz over Hannover‘, Biberacher Jazzpreis, Amersfoort Jazz Concours). Er war Mitglied des Landesjugendjazzorchesters Niedersachsen sowie des Bundesjazzorchesters ‚BuJazzO‘ unter der Leitung des renommierten Peter Herbolzheimer.
Seit 2013 unterrichtet er Pop- und Rockgitarre an der Hochschule für Musik Osnabrück.
Seit 2022 hat er einen Lehrauftrag für Jazzgitarre an der Hochschule für Musik Nürnberg.

Niklas Walter – Schlagzeug
Niklas Walter (29) ist ein vielfach ausgezeichneter Jazz-Schlagzeuger der Folkwang Universität der Künste in Essen. Er wurde 1990 in Hamm (Westf.) geboren und fing schon im Alter von 8 Jahren mit dem Schlagzeug an. Mit 16 Jahren begann er an der Glenn Buschmann Jazz Akademie in Dortmund bei dem Kölner Schlagzeuger Roland Höppner Unterricht zu nehmen. Schon früh kam er in den Genuss, mit vielen Größen der deutschen Jazz Szene spielen zu dürfen und wurde Mitglied im Landes Jugend Jazz Orchester NRW und dem East West European Jazz Orchestra.
Niklas Walter erzielte schon in jungen Jahren musikalische Erfolge und gewann diverse Preise wie z.B. 1. Preis bei „Jugend Jazzt“, „Folkwang Jazz Preis“ 2012, „WDR Jazzpreis“ 2013 mit dem JJO NRW, „Haestens Jazz Preis“ mit dem Charlotte Illinger Quartett, sowie den „Sparda Jazz Award“.
Über die Jahre war Niklas Walter schon an vielen CD Produktionen beteiligt, wie z.B. der „Guarani Suite“ von „Gabriel Perez & The Soundtrip Orchestra“ mit Special Guest Chris Potter, welche Anfang 2014 erschien.
Einige Musiker/Bands, mit denen Niklas gespielt hat und z.T. regelmäßig arbeitet sind Paul Heller, HR Big Band, WDR Big Band, BuJazzo (BundesJazzOrchester), The World Famous Glenn Miller Orchestra, Ack van Rooyen, Peter Weniger, Dave Liebman, Dennis Rowland, Jerry Bergonzi, Phil Grenadier, Gerard Presencer, Roman Schwaller, Martin Sasse, Jeff Cascaro, Thomas Stabenow, Peter Beets, Milan Svoboda, Andrew Krasilnikov, Vadim Neselovsky und JD Walter.
Konzerte brachten ihn u.a. schon in die USA, Russland, England, die Arabischen Emirate, Serbien, Tschechien, Litauen, Österreich, Türkei und den Senegal und er spielte bei großen Festivals wie z.B. den Jazztagen Dresden, Klavierfestival Ruhr,  Hildener Jazztage oder dem St.Louis Jazzfestival im Senegal.

Foto: Carl F. Degenhardt