Freitag, 29. Mai 2026
20:00 Uhr – 20 €
bistro verde in der alten Schmiede
Maternusstraße 6 | 50996 Köln
Tickets unter 0221 93550417 oder info@walterscheidt.net
Marcel Richard – Vokal, Bass | Marcus Schinkel – Keys | Reiner Witzel – Saxes | Klaus Mages – Drums, Perkussion, singende Säge
Klaus Mages
Den in Köln lebende „Trommeldiplomat“ Klaus Mages, dessen musikalischer Stil zwischen improvisierter Musik und Ethno liegt, führten Tourneen, unter anderem für das Goethe Institut mit preisgekrönter Formation und Hit-Bands (Trio Rio, Yarinistan, Rainbirds, Pata Masters, a Touch of Flamenco), durch Europa, die GUS-Staaten, Asien, Nord- und Südamerika und Nordafrika.
Klaus Mages arbeitet als Percussionist und Komponist. Er studierte Ethnologie, Musikwissenschaft und Latein an der Universität Erlangen und »Schlagwerk« an der Musikhochschule Köln. Es folgten Stipendien in New York und Banff (School Of Fine Arts, Canada).
Tourneen in Europa, GUS, Asien, Nord- und Südamerika, Nordafrika, Australien, Singapore und Indonesien im Auftrag des Goethe Instituts, mit preisgekrönten Jazz-,Weltmusik- und Pop-Formationen, u.a. TRIO RIO Hit: New York Rio Tokyo, RAINBIRDS – (Hit: Blueprint of my lover),YARINISTAN – Orienthit:Lorke Lorke, PATA MASTERS, A TOUCH OF FLAMENCO….
Als Solist und Komponist macht Klaus Mages Theatermusik u. a. am Deutschen Theater Berlin, am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, am Theater Bonn. Am Düsseldorfer Schauspielhaus komponierte und spielte Klaus Mages in: »Menschenfeind«, »Rico, Oskar und die Tieferschatten«, »Schneider Wibbel« und jetzt in »In 80Tagen um die Welt«. Am Landestheater Innsbruck:Kasimir und Karoline. Er wirkte mit im Team für Regisseure wie Michael Simon, Frank Hofmann, Igor Bauersima, Karin Beier, Nicolas Stemann, Johannes Schütz …
Ebenso wirkte er an Hörspielproduktionen für WDR, SWF, HR ,DLF mit.
Er wirkte mit in Produktionen von Dominique Horwitz, Tommy Engel(Bläck Fööß), Gerd Köster (Piano has been drinking), Singende Säge mit Hubert von Goisern …
Der Schlagwerker Klaus Mages (TRIO RIO, RAINBIRDS, YARINISTAN, Gerd Köster, Tierra Negra, Dominique Horwitz…) verbindet Theatermusik, Varietée, Weltmusik und Trash mit schönem Jazz. Damit sein Hirn auch schön geschmeidig bleibt, spielt er mit dem linken Fuß Basspedal und vokalisiert mit der Mundöffnung.
Reiner Witzel
Der Düsseldorfer Saxophonist Reiner Witzel gehört seit vielen Jahren zu den aktiven Stimmen der internationalen Jazzszene.
Er studierte Musik an der Musikhochschule Köln und der Manhattan School of Music. Reiner Witzel war Stipendiat des Kultusministeriums und erhielt zahlreiche Preise , u.a. den Hennessy-Jazz-Award.
Er unterrichtete er an den Musikhochschulen von Maastricht, Düsseldorf und Frankfurt. Darüber hinaus ist er Gastdozent an Hochschulen, gibt Seminare und arbeitet international als Coach für Musikgruppen und Theater und als Berater für Agenturen und Instrumentenfirmen.
Als Musiker arbeitete Witzel mit Richie Beirach, Alex Sipiagin, Dave Kikoski, aber auch mit David Liebman, Fela Kuti, Maceo Parker, The Supremes, Third World, Marla Glen, Defunkt, der HR-Bigband, Xavier Naidoo, dem Gil Evans Orchestra, Vinx, Sasha, Fury in the Slaughterhouse, Udo Lindenberg u. a. Er ist Mitbegründer und Mitglied des Jazz Ensemble Düsseldorf (JE:D).[1] Er veröffentlichte Tonträger mit seinen Bands Reiner Witzel Group, Witzel`s Venue, Drei im roten Kreis und Datfunk aus Athen. Konzerte und Tourneen führten ihn durch Europa und weitere Kontinente, er hatte Festival-Auftritte u. a. in Montreux, Montevideo, New York, San Jose, Odessa, Xi`An, Yaounde, Sansibar.
Als Komponist veröffentlichte Witzel Kompositionen auf einer Reihe von Alben (mit Vernon Reid, David Sanborn und Lew Soloff als Gastmusiker) und schrieb Titelmusiken für Fernsehserien des WDR wie z. B. für Westart, Auf Ihrer Seite, Rundum gesund, Tag sieben und Wunderschöne Regionen, Titelmusik für die TV-Übertragungen des Weltjugendtags und des Papst-Besuchs 2005, komplettes Audio-Design für den Sender Eins Festival, Titelsong für den Club of Budapest und den Cirque Buffon. Sein Big-Band-Programm „Funk, Jazz & Global Beats – The Music of Reiner Witzel“ wurde in verschiedenen Ländern aufgeführt. Als Schauspieler spielte er u. a. die Hauptrolle im Musical Der Zauberwald (1998).
Neben seiner Tätigkeit als Musiker arbeitet Witzel auch als Fotograf. Er porträtierte u. a. Lionel Richie und Roger Cicero und fotografierte u. a. für die Rheinische Post und Sonic.
Marcus Schinkel
Marcus Schinkel ist ein Jazzpianist, Rockkeyboarder, Komponist und Arrangeur. Er studierte Jazz- und klassisches Klavier von 1988 bis 1993 am Conservatorium voor de Kunsten Arnhem (Niederlande) bei Rob van den Broeck (Jazz) und Chris Seger (Klassik) und nahm zusätzlich Unterricht bei Richie Beirach, Lee Konitz, Philip Catherine und Walter Norris. Er war Mitglied im Bundesjazzorchester (BuJazzO) unter Leitung von Peter Herbolzheimer. Noch in der Studienzeit gründete er das Marcus Schinkel Trio mit dem Schlagzeuger Wim de Vries (The Drumbassadors) und dem E- und Kontrabassisten Bas Rietmeijer.
Die erste Trio-CD „First of a Million Tones“ entstand 1996 mit den Gastmusikern Eric Vloeimans und Peter Weniger. Schinkel arrangierte 1999 zur Verabschiedung des Deutschen Bundestages in Bonn Kompositionen von Ludwig van Beethoven für sein Klassikjazz-Programm „News from Beethoven“, mit dem das Trio im Jahre 2000 eine Einladung für Konzerte in Nord- und Südvietnam erhielt. 2004 erschien die CD „News from Beethoven“ und 2009 „9 Symphonies“, in der Schinkel die 9 Themen der Beethoven-Symphonien für das Marcus Schinkel Trio und das Indigo-Streichquartett arrangierte. Mit diesem Beethoven Meets Jazz Projekt trat das Trio mehrfach auf internationalen Festivals auf, u. a. dem Beethovenfest Bonn. 2015 präsentierte das Trio das Programm Crossover Beethoven mit dem neuen E- und Kontrabassisten Fritz Roppel, der den erkrankten Bas Rietmeijer ablöste. 2016 kam es zu Auftritten des Trios beim Jazzfest Bonn mit Saxophonist Ernie Watts, im Folgejahr bei der Düsseldorfer Jazz-Rally.
2017 folgte die Premiere des neuen Programms New Pictures at an Exhibition, eine Hommage an Keith Emerson und die Progressive-Rock-Ära von Emerson, Lake and Palmer auf Basis der Komposition Bilder einer Ausstellung von Modest Mussorgsky. Das Trio wird hier durch den Sänger Johannes Kuchta und eine Licht- & Lasershow erweitert. Schinkel benutzt hier neben Flügel und Synthesizer auch ausgefallenere Instrumente, wie Keytar (Umhängekeyboard), Theremin, Melodika, Laserharfe und Ribbon Controller. Im selben Jahr gab Schinkel Konzerte in Honduras als Solist und mit dem Jugendorchester Victoriano Lopez unter Leitung von Daniel Montes, dabei spielte er das 5. Klavierkonzert von Ludwig van Beethoven, improvisierte jedoch die Kadenzpassagen mit Elementen aus Jazz und Latin. Konzerte mit dem Gypsy-Jazz-Gitarristen Joscho Stephan als Gastsolisten führten zum gemeinsamen Album Classic Meets Gypsy (2019).
Marcus Schinkel begleitete die deutsche Kabarettistin und Sängerin Nessi Tausendschön und diverse Jazz- und Popsänger/-innen. Tätigkeit als Pianist, Komponist und Arrangeur für das Theater Bonn von 2009 bis 2015, seit 2016 für das Schauspiel Düsseldorf. Er arbeitete mit Pee Wee Ellis, Susan Weinert, Pete York, Kim Wilde, Charlie Mariano, Mitgliedern des Gürzenich-Orchesters Köln, dem Beethoven Orchester Bonn, Inga Lühning, Frederik Köster, Markus Stockhausen, Bodek Janke, Martell Beigang, Ulla Oster und Paul Kuhn zusammen. Schinkel trat außer in Europa in den USA, Russland, der Karibik, Jordanien, der Türkei und Tunesien auf.
Marcel Richard
Multiinstrumentalist und Sänger Marcel Richard ist Schlagzeuger, Kontrabassist, Bandleader und Komponist. Er gewann schon mit 17 Jahren den Wettbewerb Jugend Jazzt und spielte jahrelang im LandesJugendJazzOrchester NRW. Mit dem Orchester unternahm Marcel Richard unter anderem Tourneen in die Türkei, Weißrussland, Spanien, Süd-Korea, Griechenland und Frankreich.
Aus einer Musikerfamilie stammend, begann er seine Ausbildung bei Sperie Karas und studierte Jazz-Schlagzeug an der Folkwang Musikhochschule in Essen bei Thomas Alkier, Hugo Read und Peter Herborn und vertiefte sein Studien bei Prof. Henning Berg von der Musikhochschule Köln und dem Bassisten Gunnar Plümer.
Seine stilistisch breit gefächerten Interessen eröffneten ihm die Möglichkeit, u.a. mit Jazzkünstlern wie Paul Heller, Niels Klein und Pablo Held, aber auch mit Hip-Hop-Acts wie Flowin Immo oder Grand Agent zu arbeiten. Außerdem spielte er in mehreren Musikrevuen am Dortmunder Hansatheater. Für den Hip-Hop-Act Clueso (FOUR MUSIC) arbeitete er zwei Jahre als Schlagzeuger und Produzent.
Seit dem Jahr 2003 bildet er mit dem preisgekrönten Pianisten Florian Weber und dem Bassisten Nico Brandenburg das Trio WBR. Mit dem Kölner Posaunisten und Komponisten Ben Degen arbeitet er im Degen/Richard 5tet zusammen.
Seit Oktober 2006 studierte Marcel Richard Kontrabass an der Musikhochschule Köln bei Prof. Dieter Manderscheid.
Seit 2025 ist Marcel Richter neuer Bassist bei den Paveiern.
Foto: Klaus Marges
