Stephan Langenberg

& Ensemble

"Around Tango"


Stephan Langenberg, Bandoneon
Luis Ferreyra, Gitarre
Beate Wolff, Cello
Cristobal Argandona, Percussion


07. Juli 2017
20:00 Uhr  - 15 €

bistro verde

bistro verde in der alten Schmiede
Maternusstraße 6, 50996 Köln
Tel.: 93550417

Das neue Projekt des Kölner Bandoneonisten Stephan Langenberg präsentiert sich wie gewohnt - „Around Tango".
Denn das exotische Instrument, das ursprünglich aus Krefeld kommt, hat die Musik am Rio del la Plata sowie weite Teile des südamerikanischen Kontinents entscheidend mit geprägt, und Langenbergs Musik - beeinflusst u.a. durch Dino Saluzzi und Astor Piazzolla - dreht und angelt sich immer wieder um den magischen
Puls und die melancholischen Stimmungen dieses Genres.
So spinnt sich das Quartett ein Konzertprogramm aus mutierten
Tango Traditionals, Improvisationen über argentinische Folklore-Grooves und melodisch geprägten Eigenkompositionen.
An Langenbergs Seite der Porteño Luis Ferreyra - Tangomusiker
aus Buenos Aires  - er hat diese Traditionen bereits mit der
Muttermilch aufgesogen.
Ergänzt wird die Band durch das junge Improvisationstalent Beate
Wolff am Violoncello (fallinnwolff, ) und den chilenischen Percussionisten Cristobal Argandona (Sohn und musikalischer
Zögling von Mario Argandona).
Ein Programm voller weltmusikalischer Klangfarben, Rhythmen und Improvisationen im Geiste des Tango.

Stephan Langenberg, Bandoneon   
” … Langenberg plündert schamlos und erfindungsreich die verschiedensten Traditionen, in denen Akkordeon und Bandoneon
eine zentrale Rolle spielen. Das hat, … eine tänzerische Leichtigkeit, Charme, auch Nachdenklichkeit, aber gewiss keine Nähe zu röhrenden Hirschen und Alpenglühen…”
Dr. Rotschild in der Frankfurter Rundschau 18.12.1999
In seiner Jugend finanzierte sich Stephan Langenberg sein Musikstudium mit Straßen- und Kneipenmusik. Seither musiziert er
als Solist oder in Ensembles an zahlreichen großen und kleinen Theatern sowie Opernhäusern, bei Rundfunk, Fernsehen und
anderen Bühnen. Er begleitet Chansonniers oder Popstars im
Tonstudio oder Konzert, seine Partner waren u.A. das WDR-Rundfunkorchester, die Nordwestdeutsche Philhamonie, Düsseldorfer Symphoniker, Trierer Philharmoniker, Staatsoper Darmstadt, Franz Benton, Laura Miller, De Höhner, Die Ärzte,
Carmen Nebel, Bernd Stelter, Werner Schroeter, Dirk Bach, Herbert Knaup, Stefan Jürgens, Circus Roncalli, Ronan Keaton, Acoustic Alchemy…
Heute spielt er bevorzugt Tango auf Milongas oder im Konzert, ist Dozent an der Offene-Jazzhaus-Schule Köln, gibt Orchester -  Workshops für  Tango Argentino und ist Gastsolist,  wo immer die
charakteristische Stimme des Bandoneón nicht fehlen darf.

Luis Ferreyra, Gitarre
Luis Ferreyra wurde am 19. September, 1958 in Buenos Aires geboren. Er begann seine Musikstudien auf der Gitarre mit Consuelo Mallo López, besuchte Gitarrenseminare bei Pat Metheny and Larry Carlton, Harmonie und Improvisation bei Gary Burton, Steve Swallow, Anthony Jackson, Ernie Watts und Walt Weiskopf. Der “Porteño” Luis Ferreyra (Sohn von “Chachi” Feyrrera, Meister gleichen Faches) spielte in seiner Heimat
bereits mit einer ganzen Serie namhafter Tangueros der “Alten Garde” zusammen. Luis Ferreyra trat in der Musikshow "Buenos Aires Corazón" (Musik von Astor Piazzolla) auf, zusammen mit Daniel Piazzolla, Daniel Binelli, Horacio Ferrer and Oscar Cardozo Ocampo. Im Bereich der populären Musik spielte und nahm er Platten mit zahlreichen Jazz, Folk- und Tangogruppen auf, unter anderem mit: "Pocho Lapouble y
Asociados Orchestra", "Buenos Aires Jazz Fusion", "Adalberto Cevasco Cuarteto" und Musikern wie: Hugo Pierre, Fat Fernandez, Andres
Boiarski, Cesar Franov, Daniel Binelli, Walter Rios, Ruben Barbieri, Orquesta de Mariano Mores, Los de Salta, Las Voces de Oran, Julia Elena Davalos, Luis Miguel, Julia Zenko.Hierzulande sucht er sich sorgsam Kollegen aus, die mit ihm seine Muttersprache, den Tango Argentino, auf
die Bühne und in die Milongas deutscher Metropolen bringen.

Cristobal Argandona, Percussion
Cristobal Argandona Ist Musiker mit Leib und Seele. Schon vor seinem Abitur hat er mit 18 den ersten Plattenvertrag mit seiner damaligen Band abgeschlossen und zahlreiche Gigs in ganz Deutschland gespielt. Er ist Muli-Instrumentalist (Bass, Gitarre, Schlagzeug ...).
Als jüngster Sohn von Mario Argandona ist er mit der Musik aufgewachsen.  Cristobal Argandona hatte Unterricht bei dem Meistertrommler
Bacary Olé im Senegal. In den letzten 10 Jahren arbeitet er intensiv als Musiker und Musical Director in TV-Shows, wie der Teddy-Show (ZDF NEO) mit unter anderem Ryan Leslie (Produzent von Beyonce Knowles, Usher, Britney Spears uvm.), Flo Mega, Gregor Meyle, uvm. , bei Live Musikauftritten und mit verschiedenen namhaften Künstlern wie zum Beispiel Kathy Kelly, Oli P und Duffy.

Beate Wolff, Cello
Beate Wolff wurde 1987 in Solingen geboren. Künstlerisch beschreitet sie seit ihrer Jugend vielseitige Pfade, sei es auf dem Cello, der
Blockflöte oder Trompete, sowie als Mitwirkende in Theater- und Tanzproduktionen.  Nach einem Musik- und Tanzpädagogikstudium am
Mozarteum in Salzburg studierte sie Jazzcello an der Hochschule der Künste in Arnheim bei Michael Gustorff. Sie ist mehrfache Preisträgerin
des Bundeswettbewerbs "Jugend Musiziert" und erhielt 2004 ein Orchesterstipendium im "Williamsburg Youth Orchestra" Virginia, USA. Als Musikerin erforscht sie die Möglichkeiten des Cellos und der eigenen Stimme und bricht gerne mit den klassischen Konventionen des Streichinstruments. Dies tut sie seit vielen Jahren vor allem in Jazz- und Popensembles, sowie in CD-Produktionen, zum Beispiel mit dem Streichquartett "DASKwartett" und bei Engagements als Bühnenmusikerin am Düsseldorfer Schauspielhaus und als Mitglied in einer Kindertheaterproduktion des Oldenburger "Theater im Zelt". Beate Wolffs musikalische Aktivitäten, die Liebe zum Reisen und die Freude an interdisziplinären Kunstprojekten, vor allem die Verknüpfung von Bewegung und Musik, führten sie in den vergangenen Jahren unter anderem
nach Athen, Paris und Kopenhagen, wo sie mit verschiedenen Tanz- und Musikgruppen auftrat. Spaß an Geschichten, Dramatik, exotischen
Orten und anderen Kulturen bieten den Nährboden für Klanglandschaften, welche sie in den Kompositionen von Linn Meissner zum Ausdruck bringen kann.