Peter Nonn Blues Band 

"american roots music"

Peter Nonn - guitar, harp, ukulele, voc
                       Buddy Sacher - guitar, voc                      
Peter Wilmas - alto sax, bass clarinet, voc   
                Ralf Grottian - harp, voc.              
Tom Reinke - dobro, banjo, mandolin, voc
Uwe Sönnichsen - bass, ukulele, voc
Mario Di Cara -  percussion, guitar

19. Januar 2018
20:00 Uhr  - 15 €

bistro verde

bistro verde in der alten Schmiede
Maternusstraße 6, 50996 Köln
Tel.: 93550417


PNBB = Peter Nonn Blues Band = AMERICAN ROOTS MUSIC

Der Blues ist höchstwahrscheinlich eine der wenigen tradierten Geisteshaltungen, die niemals auf der roten Liste der aus-
sterbenden Arten stehen werden. Jedenfalls nicht, solange es
wie auch immer gefärbte Menschen gibt. In Wirklichkeit aber ist
der Blues keine Geisteshaltung. Es ist ein Tier, das einen überfällt
wie ein Dieb: Nämlich wenn man es gar nicht will. Dieses Tier lebt
nicht nur in Chicago. Es versteckt sich nicht nur in den Baumwoll-
feldern des Südens. Es kann schwimmen!
Und so schwamm es etwa zur Zeit der McCarthy-Ära weit nach
Osten bis in die Hauptstadt des Aspirins. Dorthin, wo die blassen Menschen wohnen. Und es biss sich fest fest im größten Bauch,
den es dort finden konnte: Dem von Peter Nonn, damals noch ein zartes Kind und heute höchstwahrscheinlich der größte lebende Bluesmusiker seiner mit Sonne, Baumwolle und Bourbon nicht
eben gesegneten Heimat. Dieser unerschütterliche Mensch trägt
das Tier nun schon seit vielen gemeinsamen Jahren mit sich
herum wie einen lieben Freund, dem er mit zärtlicher Zuneigung verbunden ist. Und weil das Tier des amerikanischen Südens ein chamäleonhaftes Wesen ist, wechselt auch die Musik der Peter
Nonn Band beständig ihre Farben. Mal erklingt sie in tiefblauem
Moll, kriecht schlangengleich in die klagenden Melodien einer 70
Jahre alten Dobro. Mal kommt sie unbedarft im Country-Blues-
Gewand daher und tanzt ausgelassen zum Banjo auf einem abgeernteten Baumwollfeld. Ukulele-Klänge tragen uns nach
Hawaii, kurz darauf finden wir uns in einem Harlem-Ballroom
wieder. Ein Chamäleon hat viele Farben. Man kann all das Blues nennen. Man kann die Peter Nonn Band eine Blues Band nennen.
In Wirklichkeit ist sie viel mehr: Die Peter Nonn Band lädt uns für
einen Abend lang ein zu einer großen musikalischen Reise auf den
Pfaden der AMERICAN ROOTS MUSIC.

Peter Nonn an Gitarre, harp, Ukulele, voc. Für Peter Nonn, den 64-Jährigen, fing alles an "mit Muddy Waters live at Newport". Er
erinnert sich: "Diese Platte bekam ich zu meinem 13. Geburtstag.
Das war Musik, die ich noch nie gehört hatte und die mich
faszinierte." An die Anfänge seines eigenen musikalischen
Schaffens kann sich Peter Nonn genau erinnern: "Im Keller meiner Eltern habe ich mit Rüdiger Willems herumprobiert." 1979 landete
er bei den "Grand Savannah Jug Stompers", mit dabei Dieter Otto Schröer, Holger Lührig, Harald Grobusch und Christoph Steinhaus. Gastmusiker halfen mitunter aus: Josef Endres, Fanny van Acken
oder Russell Woodley. Seit 1974 spielt die Peter Nonn Band den
Blues. Buddy Sacher (Gitarre, Voc ) und Peter Wilmas (Altsax, Bassklarinette, voc) stehen sonst als Sacher & Wilmas auf die Bühne und bildeten ab 1979, mit dem viel zu früh verstorbenen Klaus Huber, die legendären ARS VITALIS. Ausserdem touren beide regelmäßig mit Meret Becker. Daneben spielen sie schon seit Mitte der 70er Jahre in der
Peter Nonn Blues Band.  Ralf Grottian (harp, voc) wohl einer der versiertesten Mundharmonika und Blues-Harp Spieler des Landes, braucht
man im bistro verde nicht vorzustellen. Er begeisterte schon zusammen mit Richard Bargel. Ralf Grottian stand schon mit etlichen Grössen der Bluesszene  auf der Bühne, u.a. Andy Just(Ford Blues Band), Ron Williams, Luther Allison, B.B. King, Jeff Healey, Roy Herrington,  Louisiana
Red Ron Williams Blues Band, Louisiana Red Blues Band, Andy Just & The Blue Joint, Steve Baker, Harptime Blues Duo, Paul Shigihara & Andreas Lonardoni, Mit Paul Shigihara von der WDR Big Band spielte er Studioproduktionen für diverse Filmmusik für Funk und Fernsehen ein. Seit 2014 spielt und singt er in der Peter Nonn Blues Band und seit einer halben Ewigkeit spielt er die Harp bei der Working Blues Band und
Billy Bob Buddha. Tom Reinke spielt seit 2006 die Dobroguitar , das 5str. Banjo, die Mandoline und Ukulele in der Peter Nonn Blues Band. Uwe Sönnichsen (Bass, Ukulele, voc) spielt den Blues mit der Band seit 1980. Last but not least steht an diesem Abend der in Argentinien geborene Mario Di Cara (percussion, Gitarre) auf der Bühne. Dies tut er seit 2010 für die Peter Nonn Blues Band und auch für die John Hard Band.Der in Argentinien geborene Musiker Mario Di Cara ist seit 1979 als professioneller Musiker unter verschiedenen Produktionen und Bands  wiederzufinden. Für eine bestimmte musikalische Richtung hat er sich nie entschieden. Er wirkte unter anderem bei Bands wie „Clowns &
Helden“, „James con Hielo Band“, „Rausch“, “ M.D.C. Projekt El Niño“ mit; um nur einige zu nennen. Als Support trat er unter anderem für
„Status Quo“, „Manfred Mann Earth Band”, „Eddy Grant”, „J.R. Band“, „All Jarreau“, „Marla Glen“ auf.


Arnd Sprung Trio

„Imaginary Songs"

                    
           Arnd Sprung - Classical Guitar &  Composition

                               Maurice Peter - Jazz Guitar

                               Maxim Zettel – Percussion                       

                                     02. Februar 2018
                                      20:00 Uhr  - 15 €

                                         bistro verde

                       bistro verde in der alten Schmiede
                           Maternusstraße 6, 50996 Köln
                                      Tel.: 93550417


Latin'N Jazz Meet Classic

Im Arnd Sprung Trio begegnen sich drei temperamentvolle Musiker mit Wurzeln und Einflüssen aus Klassik, Jazz und Latin Musik. Die Kompositionen von Arnd Sprung interpretieren und improvisieren sie als instrumentale songs. Mit der CD „Imaginary Songs“präsentiert das Trio ein Crossover in mediterraner Atmosphäre mit poetischer Attitude, bluesig jazzigen Sounds, treibenden Latin Rhythmen und spanisch inspirierten Klangbildern.
Seit mehr als vier Jahrzehnten entwickelt Arnd Sprung in seinen Kompositionen und Projekten seinen kontrastreichen Stil. Die Ideen zu den einzelnen Werken auf diesem neuen Album formen sich besonders aus gitarristischem Finden und Entdecken. So entstanden hier typische Song Strukturen mit markanten Hooklines.
Das Arnd Sprung Trio begeistert das Publikum gleichermaßen in Köln, Berlin, Wien, München (beim Tollwood Festival), zuletzt bei der Cologne Guitar Night. Hier trifft die Sensibilität des einzelnen Musikers ungefiltert auf die risikofreudige Dynamik der Band. Mit der neuen CD „Imaginary Songs“ - aufgenommen im renommierten Dierks Studio - gelingt den drei Musikern eine äußerst lebendige Begegnung, die von tiefer Entspanntheit über lyrisches Spiel bis hin zu fulminanter Virtuosität reicht.

Arnd Sprung hat ausgehend von der klassischen Gitarre als Composer / Performer in seinen Ensembles innovative zeitgenössische Musik, Crossover- und Klang Art Projekte präsentiert. Er entwickelte seit Beginn der achtziger Jahre im Kölner Duo "440 hertz" eine schillernde, innovative Stilistik zwischen Neuer Musik - New Jazz - Audio Art. In den Neunzigern entstanden gemeinsam mit Veronica Kupzog zahlreiche komponierte Musiken für Hörspiele und Audiobooks von Salman Rushdie, Minette Walters, Javier Marias, Antonio Tabucchi, Michel Houellebecq für die Rundfunksender der ARD.
Seit den Nullerjahren realisiert er Kompositionen für Crossover-Projekte, so für das Klang Art Projekt "Black Bytes"- eine Melange von Klassik, Jazz, Aktueller Musik, für das Kölner Avantgarde "Ensemble Foliafolie"- eine Kombination von klassischer Musik mit Texten und Musiktheater, für die Chanson Band "Chateau Noir"- Texte, Szenen von Boris Vian mit neuen Kompositionen in jazzig klassisch rockigen Arrangements, und eben für das „Arnd Sprung Trio“. Er konzertierte auf zeitgenössischen Musikfestivals wie Frankfurter Feste Alte Oper, Internationale Jazztage Leverkusen, Konzerte des Deutschen Musikrates, Documenta 87 Kassel, Multi Mediale 2 Karlsruhe, Rheinisches Musikfest Köln, Autumn Concerts Graz, WDR Nachtmusik Köln. CD Veröffentlichungen.

Maurice Peter hat aus seinen Wurzeln der musikalischen Tradition der Sinti heraus sein charakteristisches und virtuoses Spiel der Jazz-Gitarre entwickelt - er spielte Session mit George Benson, studierte mit Biréli Lagrène, nahm teil an Workshop mit Peter Herbolzheimer, Jeanfrançois Prins, und Kurt Rosenwinkel.

Maxim Zettel hat seine musikalische Wurzeln im Samba, Bossa Nova, Choro, MPB, Salsa, Son und Rumba. Seit vielen Jahren liegt seine Leidenschaft in der brasilianischen und afro-kubanischen Musik, ebenso in den Genres Pop, Funk, Latin-Jazz und Flamenco. Er spielte in Brasilien, Kuba und New York: unter anderem mit Marcos Suzano, Armando Peraza, Luis Conte und Larry Harlow.