Gerd Dudek

&

Ali Haurand

Gerd Dudek, ts.ss.fl
Ali Haurand, bass


26. August 2016
20:00 Uhr  - 12 €

bistro verde


bistro verde in der alten Schmiede
Maternusstraße 6, 50996 Köln
Tel.: 93550417

Gerd Dudek & Ali Haurand
Die Musik dieses kooperativ geführten Duetts hat in starkem Maße mit der Tradition und mit Erneuerung zu tun, immer mit dem Bestreben, über die Wertschätzung der Jazzhistorie zu einem eigenen und aktuellen Ausdruck zu gelangen. Spiritualität,
Message, Ausstrahlung bedeuten zweifellos für diese zwei
Musiker eine essentielle Erfahrung. Deshalb können und wollen
sie die Entwicklung nicht nachahmen, es geht ihnen vielmehr um
die Fortsetzung und um das Eigene.

Gerd Dudek, ts.ss.fl.
Gerd Dudek ts.& ss., wurde 1938 in Groß Döbern, dem heutigen Polen geboren. Nach seinem Studium spielte er zunächst von
1960 - 64 in der Kurt Edelhagen Big Band, bevor er Mitglied im Manfred Schoof Quintett wurde, damals  mit Alexander von Schlippenbach und Buschi Niebergall. Als Mitglied im Quartett von Albert Mangelsdorff sowie bei den German All Stars unternahm er Tourneen nach Asien und  Südamerika. Gerd spielte im Quartett mit Alan Skidmore und Adelhard Roidinger und einer der Mitbegründer des European Jazz Quintett / Ensemble. Noch heute ist er Mitglied im Contemporary Orchestra von Alexander von Schlippenbach und im „Globe Unity“. Plattensession 1971 in Japan sowie weitere Aufnahmen mit den unterschiedlichsten Gruppen und Solisten. Tourneen in den 60er Jahren mit Don Cherry und Georg Russel. Seit 1982 auch Mitglied in „The Quartet“ mit Ali Haurand, Rob van den Broeck und Tony Levin. Unternahm mit The Quartet und  The Trio (Dudek, Haurand, van den Broeck) Tourneen durch die USA, UDSSR, Kanada, Australien und
weiteren 35 Ländern. Mit Ali Haurand verbinden ihn seit 1976 
31 Platten und CD + DVD-Einspielungen.

Ali Haurand, bass                                                                
Der Name Ali Haurand verbindet sich mit zahlreichen Gruppen,
Projekten und internationalen Tourneebesetzungen. Als Bassist
und Bandleader, als unermüdlicher Initiator und Inspirator hat der
aus Viersen stammende Jazzmusiker bereits europäische Musikgeschichte geschrieben. Seit vielen Jahren bildet das von Ali Haurand gegründete und von ihm immer wieder in neuen Besetzungsvarianten präsentierte „European Jazz Ensemble“ eine Art kreatives Sammelbecken, eine Drehscheibe und ein vitales Kommunikationszentrum für europäische Jazzmusiker. Obwohl
der Schwerpunkt in Ali Haurands Musik stets auf dem Zeitgenössischen liegt, weiß er sich doch der großen Tradition des modernen Jazz durch eigene Spielerfahrungen und Begegnungen verbunden. So hatte er noch das Glück, beispielsweise mit Philly
Joe Jones, Ben Webster, Don Byas, John Handy, Bobby Jones
und Wilton Gaynair u.v.a. auf Tournee zu gehen. Bereits Mitte der sechziger Jahre spielte er im Trio und Quintett des Pianisten
George Maycock. Es folgten eigene Gruppen wie „Third Eye“, das „European Jazz Quintet“ sowie, gemeinsam mit Alan Skidmore
das Trio „SOH“. Mit den langjährigen Weggefährten, dem Saxophonisten Gerd Dudek und dem Pianisten Rob van den
Broeck  spielte Ali Haurand in der hochintegrierten Formation „The Trio“. Überdies entstanden Projekte wie der „Trumpet Summit“
oder die Begegnung des „European Jazz Ensemble“ mit den Mitgliedern der indischen Khan-Family. Die Besetzungslisten der Bands um Ali Haurand gelten seit langem als ein „Who´s who“ der internationalen Jazzelite. Jahre lang spielt Ali Haurand im Trio mit Charlie Mariano und dem Schlagzeuger Daniel Humair.Ebenso
über Jahre spielt er im Duett mit dem Prager Flötisten Jiri Stivin
und dem Pianisten Joachim Kühn und seit 1994  mit dem Pantomimen Milan Sládek.
European Jazz Polls „Jazz Forum“ 1982 - 84 - 85 und 87, genannt mit SOH, European Jazz Ensemble und als Bassist. Inzwischen liegen über 72 Platten- und CD-Aufnahmen vor, die ihn zusammen mit seinen Tourneen durch Kanada, USA, Australien, UDSSR in
über 65 Ländern international bekannt machten. 
Kunstpreis Frankreich  2005 an  Ali Haurand: 
"Chevalier de l'Ordre des Arts  & Jazz et des lettres"of France. 











































   

Ulla Haesen Band

feat.

Lula Galvao

Ulla Haesen - Gitarre, Gesang
Lula Galvao - Gitarre
Gabriel Pérez - Saxophon, Flöte
Franco Petrocca - Bass
Alfonso Garrido - Percussion


23. September 2016
20:00 Uhr  - 12€

bistro verde

bistro verde in der alten Schmiede
Maternusstraße 6, 50996 Köln
Tel.: 93550417


Bossa Nova und Ulla Haesen – das ist eine unwiderstehliche Kombination. Mit Ihrer dritten CD „abre alas“ beweist die Sängerin und Gitarristin, dass sie mehr ist als nur eine Interpretin der brasilianischen Musik. Ulla Haesen wird eins mit ihrer Musik, wird eins mit den schwebenden, pulsartigen Rhythmen und tiefsinnigen Texte und verleiht ihnen neues, eigenständiges Leben.  Auf den ersten Blick mag es absurd erscheinen, dass eine Deutsch-Finnin  mittlerweile zu den authentischsten Interpreten der brasilianischen Musik gehört. Ob auf der Bühne oder im Studio,  sie entfacht das rhythmische Feuer, dem sich ihre virtuosen Mitstreiter kongenial anschließen. In ihr Bossa Nova-Projekt hat sie den Weltklasse Gitarristen Lula Galvao eingeladen, ein brasilianischer Jazzgitarrist, der auch als Arrangeur und Komponist tätig war. Er arbeitete sowohl im Bereich der Música Popular Brasileira mit Caetano Veloso, Guinga, Rosa Passos oder Leila Pinheiro als auch im Jazzbereich. Galvão, der zunächst Geige lernte, begann seine Karriere als Begleiter von Rosa Passos, mit der er auch mehrere Alben einspielte. Auch trat er mit Ivan Lins in Nordamerika und Japan auf. Mit Guinga war er auf Tourneen in Nordamerika und Europa. Mit Rosa spielte er auf dem Jazzfestival Bern. 1997 gründete Galvão mit Eduardo Neves, Xande Figueiredo, Roberto Marques, Rodrigo Lessa Edson Menezes und Marcos Esguleba den Pagode Jazz Sardinha's Club (das gleichnamige Album von 1999 wurde von der Kritik stark beachtet). Im Cello Samba Trio von Jaques Morelenbaum tourte er durch Europa; mit Claudio Roditi, Maurício Einhorn und Raul de Souza trat er bei Jazz in Marciac auf. 2012 holte ihn Kenny Barron zu seinem Album The Brazilian Knights (Sunnyside). Er nahm auch mit Henri Salvador, Kenny Rankin, Leila Pinheiro, Chico Buarque, Chano Domínguez, Frank Gambale, Dorival Caymmi und Wagner Tiso auf. In der Zeitschrift Guitar Player wurde Galvão als einer der zehn besten brasilianischen Gitarristen benannt. Er gab Workshops in Brasilien, aber auch in Australien, Japan und Italien.
Begleitet wird Ulla Haesen und Lula Galvao von Gabriel Pérez (sax/flute), Franco Petrocca (b) und Alfonso Garrido (percussion).

Gabriel Pérez wurde 1964 in Córdoba. Er ist Sieger des WDR Jazzpreises.
Gabriel Pérez ein Argentinischer Musiker der  in Deutschland verwurzelt ist, verbindet die ausdrucksvolle Kraft des Jazz mit traditionellen Stilen seines Heimatlandes und schafft so einen einzigartigen eigenen Sound.
Seine Musik-Karriere fängt in der Musikschule von Alfredo L. Nihoul an und geht im Konservatorium bei Félix T. Garzón weiter. 1983 wurde er Mitglied der Banda Sinfónica vom Theater Libertador San Martín. Gabriel Pérez ist Mitbegründer und und Professor am College of music education and investigation. Danach studierte er in Köln, wo er Jazzsaxofon, Komposition und Arrangement studierte und mit summa cum laude abschloss. Er ließ sich in Köln nieder und startete in den folgenden Jahren seine CD - Reihe "Música Argentinien“. Gabriel präsentiert sich sich als Mehrinstrumentalist, Komponist und Arrangeur.
Er arbeitete mit Musikern wie Oliver Leicht, Ralf Hesse, Nils Wogram, Jürgen Friedrich, Volker Heinze, Quique Sinesi, Marcio Arzt, Jürgen Neudert und Afra Mussawisade und viele mehr. Der unverwechselbare Stil seiner der dritten CD, "La Banda Grande“ ermöglichte es Gabriel Pérez mit großen Ensembles zu arbeiten:
WDR Big Band, HR Big Band, NDR Big Band Youth, Cologne Contemporary Jazz Orchestra, Córdoba Symphonic Wind Orchestra / Argentina, Zurich Jazz Orchestra, Parco della Musica Jazz Orchestra / Rome / Italy, Kyoto University Jazz Orchestra, Amsterdam Conservatory Big Band, Garay - Beytelmann - Moyano / Paris, Youth Chamber Orchestra NRW, Ensamble Pangea / Bogotá / Colombia, Tokyo F.O. Lab Band / Japan, New Project Orchestra -Tango / Italy und viele mehr.
Seine Projekte und Kooperationen führten ihn nach Italy, Switzerland, Brazil, the United Arabian Emirates, Kuwait, Mexico, Finland, Ireland, Senegal, Spain, France, Argentine, Bolivia, Cuba and Martinique.

Alfonso Garrido beendete vor 10 Jahren sein Studium der lateinamerikanischen Percussion in der Weltmusikabteilung am Rotterdams Conservatorium (HMD, Niederlande) und arbeitet seitdem erfolgreich als Percussionist. 1995 bekam Alfonso Garrido ein Stipendium für einen Studienaufenthalt in Brasilien (Salvador & Recife). Seitdem führen ihn regelmäßige Studien- und Konzertreisen dorthin. Von Hause aus bringt er bereits viel lateinamerikanische Lebensart mit. Die Eltern aus Chile, wächst er zweisprachig in Berlin auf und fühlt sich sowohl als Deutscher als auch als Latino. Mit diesem Lebensgefühl fühlt man sich nur in multikulturellen Städten und liess sich in Köln nieder. Er arbeite als Musiker für zahlreiche Projekte, alle im Bereich der Weltmusik und des Jazz, speziell natürlich lateinamerikanische und brasilianische Stile. Schon während seines Studiums kam er in Kontakt mit brasilianischen Rhythmen, die in Europa noch recht unbekannt sind, wie Maracatú und Côco. Seit 2001 war er festes Mitglied der Heavytones, der Studioband von TV-Total. Auftritte und Projekte unter anderem mit der WDR-Big Band, Mezzoforte, Bläck Fööss, Peter Fessler, Toninho Horta…
Seit 1998 ist er Dozent für Latin-Percussion und Bandcoaching an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

Franco Petrocca, geboren 1966 in Crotone in Kalabrien/Italien, spielt akustische Gitarre und Bass. Virtuosität und geschmackvolle Improvisationen sind seine Markenzeichen. Seine Musik ist geprägt von Funk, Latin und Jazz bis zu klassischer Musik. Inzwischen ist Franco kein Unbekannter mehr. Er hat sich einen Namen in ganz Deutschland und Europa erspielt, wo er einer der gefragtesten Virtuosen des Sechs-Saiten-Bass ist.
Franco Petrocca hat auf zahlreichen internationalen Festivals gespielt: Jazz Open Stuttgart, Fiemme JazzSki Italy, Viva Afro Brasil Tübingen, Maputo Jazzfestival – Mozambique und Jazzfestival St. Moritz.
Er tourte und spielte CDs ein mit u.a.  Antonio, Davide, Thilo Wagner, Marcio Tubino, Freddy Santiago, Paulo Morello, Kim Barth, Uma Shankar, Bodek Janke, Olivia Trummer, European Brazil Project, Quartiere Latino, Weber Lopes, Martin Schrack, Jochen Feucht, Luis Brasil, Dirik Schilgen, Dalma Lima,Tizian Jost, Edmundo Carneiro, Tony Lakatos und Nice Brazil und viele mehr.