Peter Nonn Blues Band

1974 - 2017 = 43 Jahre

Peter Nonn - Gitarre, harp, Ukulele, voc
Buddy Sacher - Gitarre, Voc                       
Peter Wilmas - Altsax, Bassklarinette, voc    
Bernd Delbrügge - Baritonsax                    
Silvia Lamprecht - Tenorsax, Acc. , voc
Tom Reinke - Dobro, 5str. Banjo, Mandoline, Ukulele, voc
Uwe Sönnichsen - Bass, Ukulele, voc
Markus Grieß - keyboards
Ralf Grottian - harp, voc
Mario Di Cara -  percussion, Gitarre

27. Januar 2017
20:00 Uhr  - 15€

bistro verde

bistro verde in der alten Schmiede
Maternusstraße 6, 50996 Köln
Tel.: 93550417

Die PETER NONN Blues Band spielt BLUES & AMERICAN ROOTS MUSIC. Der Blues ist höchstwahrscheinlich eine der wenigen tradierten Geisteshaltungen, die niemals auf der roten Liste der aussterbenden Arten stehen werden. Jedenfalls nicht, solange es wie auch immer gefärbte Menschen gibt. In Wirklichkeit aber ist der Blues keine Geisteshaltung. Es ist ein Tier, das einen überfallt wie ein Dieb: Nämlich wenn man es gar nicht will. Dieses Tier lebt nicht nur in Chicago. Es versteckt sich nicht nur in den Baumwollfeldern des Südens. Es kann schwimmen! Und so schwamm es etwa zur Zeit der McCarthy-Ära weit nach Osten
bis in die Hauptstadt des Aspirins. Dorthin, wo die blassen Menschen wohnen. Und es biss sich fest fest im größten Bauch, den es dort finden konnte: Dem von Peter Nonn, damals noch ein zartes Kind und heute höchstwahrscheinlich der größte lebende Bluesmusiker seiner mit Sonne, Baumwolle und Bourbon nicht eben gesegneten Heimat. Dieser unerschütterliche Mensch trägt das Tier nun schon seit vielen gemeinsamen Jahren mit sich herum wie einen lieben Freund, dem er mit zärtlicher Zuneigung verbunden ist. Und weil das Tier des amerikanischen Südens ein chamäleonhaftes Wesen ist, wechselt auch die Musik der Peter Nonn Band ihre Farben mit ähnlich bestechender Leichtigkeit. Mal erklingt sie in tiefblauem Moll, kriecht schlangengleich in die klagenden Melodien einer 70 Jahre alten Dobro. Mal kommt sie unbedarft fröhlich im Country-Blues-Gewand daher und tanzt zum Banjo auf einem abgeernteten Baumwollfeld. Fast so, als wäre für immer Sommer und die roten Sonnenuntergänge nähmen kein Ende. Weil all das im Land des Aspirins - sowie geographisch verwandten Gegenden - schwerlich zu bewerkstelligen ist,
brauchen wir die Peter Nonn Band. Und mit ihr reisen wir nicht nur zu den Baumwollfeldern des amerikanischen Südens. Die Ukulele-Klänge eines Taj Mahal Songs tragen uns bis nach Hawaii, was nicht ausschließt, dass wir uns kurz darauf bei einer Duke Ellington Nummer in Harlem wieder finden. Ein Chamäleon hat viele Farben! Man kann all das Blues nennen. Man kann die Peter Nonn Band eine Blues Band nennen. In Wirklichkeit ist sie viel mehr: Die
Peter Nonn Blues Band lädt uns für einen Abend lang ein zu einer
großen musikalischen Reise auf den Pfaden der AMERICAN ROOTS MUSIC. Dem Tier gefällt es!

Für Peter Nonn, den 64-Jährigen, fing alles an "mit Muddy Waters live at Newport". Er erinnert sich: "Diese Platte bekam ich zu meinem 13. Geburtstag. Das war Musik, die ich noch nie gehört hatte und die mich faszinierte." An die Anfänge seines eigenen musikalischen Schaffens kann sich Peter Nonn genau erinnern:
"Im Keller meiner Eltern habe ich mit Rüdiger Willems herumprobiert." 1979 landete er bei den "Grand Savannah Jug Stompers", mit dabei Dieter Otto Schröer, Holger Lührig, Harald Grobusch und Christoph Steinhaus. Gastmusiker halfen mitunter aus: Josef Endres, Fanny van Acken oder Russell Woodley. Seit 1974 spielt die Peter Nonn Band den Blues.

Zu ihrem 43 jährigen Jubiläum kommt die große Formation ins bistro verde:

Peter Nonn: Gitarre, harp, Ukulele, voc
Buddy Sacher: Gitarre, Voc                      
(Sacher & Wilmanns, ARS VITALIS, Meret Becker, PNBB seit 1976)
Peter Wilmanns: Altsax, Bassklarinette, voc   
(Sacher & Wilmanns, ARS VITALES, Meret Becker PNBB seit 1975)
Bernd Delbrügge: Baritonsax                   
(Soulcats, Floorjivers, Madame Pomsky Orchestra, RTL Nachtshow mit Thomas Kochwitz PNBB seit 1984)
Silvia Lamprecht: Tenorsax, Acc. , voc                                       
(Swingle Sisters, Floorjivers, PNBB seit 2016)
Tom Reinke: Dobro, 5str. Banjo, Mandoline, Ukulele, voc                
 (PNBB seit 2006)
Uwe Sönnichsen: Bass, Ukulele, voc                                   
(PNBB seit 1980)
Markus Grieß: keyboards                                     
(Podolski Show, PNBB seit 2014)
Ralf Grottian: harp, voc                     
(Working Blues Band, Billy Bob Buddha,PNBB seit 2014)
Mario Di Cara:percussion, Gitarre
( John Hard and Band , PNBB seit 2010)































Katharina Busch

"Blue Silver Diamond Light"

Katharina Busch - Gitarre, Gesang
André Bader - Schlagzeug                      
Joël Kuster - Gitarre   
Tom Hauser - Bass & Keyboard                 

17. Februar 2017
20:00 Uhr  - 15€

bistro verde


bistro verde in der alten Schmiede
Maternusstraße 6, 50996 Köln
Tel.: 93550417

Brillantes Songwriting: "Blue Silver Diamond Light" das neue      Album von Katharina Busch

Mit zwölf zauberhaften Songs ist Blue Silver Diamond Light von Katharina Busch das CD-Highlight der aktuellen Popszene. Das       Album ist eine Perlenkette brillanter neuer Songs mit tief gehenden Gefühlen. Einem Tagebuch ähnlich führt uns die talentierte Singer - Songwriterin durch die intensiv erlebte Zeit, die seit ihrem letzten     Album "Ten hours on a bus" vergangen ist.Reich an Erfahrung und       mit sensiblem Geschmack ist jeder einzelne Track komponiert und liebevoll arrangiert. Die Akkordfolgen und Rhythmen sind reines  Herzblut, darum strahlen die Songs Wehmut, Sehnsucht und grosse Lebensfreude gleichermaßen aus und verschmelzen mit diesem anmutigen blausilbern leuchtenden Flow. Die ganze Produktion trägt    die für Katharina Busch bereits typisch verspielt elfenartige      Leichtigkeit.

Katharina Busch, Gesang und Gitarre                                        Katharina Busch (*1985 in Prien am Chiemsee), Singer - Songwriterin, lebt seit 2005 in Zürich. Katharina kommt aus einer musikalischen Familie. Ihr Vater singt, spielt Piano und Saxophon und auch ihre     Mutter ist eine begeisterte Sängerin und stand mit dem Vater   gemeinsam auf der Bühne.Nach Klavier- und Xylophonstunden als    Kind produziert sie   als Teenager elektronische Musik auf dem   Computer und entwickelt   eine immer grösser werdende Leidenschaft  für Gesang. Als gelernte Hotelfachfrau ist für sie früh klar, dass sie     raus   will, raus in die Welt. „Ich bin ein neugieriger Mensch“, erzählt   sie.  „Gerne packe ich meinen Koffer und mache mich auf,nicht wissend,    was mich erwartet“. So landet sie auf Bermuda in einem Sushi-Restaurant, bereist monatelang Südamerika, lebt und arbeitet       in Irland – und „strandet“ in Zürich. Während ihrer Reisen bring sich Katharina das Gitarre spielen selbst bei. „Die Reisen sind                  Inspirationen für mich.“ So reisten hunderte Songideen jahrelang mit     ihr mit und schliesslich kamen die Lieder fürs erste Album an die Oberfläche. 2012 gründete Katharina eine Band in Zürich und veröffentlichte im Mai 2014 ihr erstes Album „Ten hours on a bus“.       Die Produktion des Albums, sowie die darauf folgende Tournee,        wurde von der Stadt Zürich mit dem renomierten Popkredit    unterstützt.Im November 2016 veröffentlichte Katharina ihr zweites Album „Blue Silver Diamond Light“. Dieses Album wurde ebenfalls grosszügig unterstützt von der Cassinelli - Vogel - Stiftung, der Stadt Zürich, dem Kanton Zürich und von Katharinas Fans via       Crowdfunding.

André Bader, Schlagzeug                                                                  André Bader (*1981 in Solothurn), studierte von 2004 bis 2009 Schlagzeug an der Jazzabteilung der Hochschule für Musik in Basel     bei Gregor Hilbe, Julio Barreto und Jorge Rossy und schloss 2007 mit dem Lehrdiplom und 2009 mit dem Producing/Performance Diplom      ab. André lebt in Basel und ist als Schlagzeuger, Live-Elektroniker, Komponist, Schlagzeuglehrer und Produzent mit eigenem Studio tätig.  Er spielt momentan mit diversen Formationen wie u.a. Katharina      Busch (Singer/Songwriter), BAUM (Singer/Songwriter) und                   Mr. Vertigo (Jazz).

Joël Kuster, Gitarre                                                                                Der Gitarrist Joël Kuster absolvierte die Jazzschule Luzern, die er mit dem Master abschloss (Unterricht bei Roberto Bossard und Christy Doran). Er verfügt über eine grosse stilistische Vielseitigkeit, bewegt   sich aber mit Vorliebe in den Bereichen Jazz, Pop und Blues.    Unterwegs ist er unter anderem mit Spinning Wheel, Intrinsic Soundz,  der Le Théâtre Band, Katharina Busch und dem Improvisationstheaterformat Improkrimi. Dazu ist er Programmverantwortlicher der Konzertreihe „Jazzmusik in Sarnen“.      An der Musikschule Sarnen unterrichtet er Gitarre.

Tom Hauser, Bass                                                                                Das erste Instrument das Tom Hauser im Alter von 6 Jahren erlernte   war das Akkordeon. Darauf folgten Bariton (Euphonium), Klavier,    Gitarre, E- und Kontrabass. Er studierte an der HfM Würzburg    Jazz-Bass und Klassik. Es folgte 2 Studienjahre am Prince Clause Conservatorium in Groningen (NL). Nach Groningen folgten 3 Jahre       in der Meisterklasse   an der Hochschule für Musik in München wo er  neben dem Bass digitale Musikproduktion und Klavier studierte. 2011 kamen an der Zürcher Hochschule der Künste Komposition für Film, Theater und Medien hinzu. Er ist Mitglied im Landesjugenjazz-       orchester Bayern (Harald Rüschenbaum, Peter Tuscher, Walter Lang, Johannes Herrlich). Auftritte im In- Ausland: z.B. Den Haag     Jazzfestival, Niederländisches Fernsehen, Konzertreise Murcia /                                                                                                                                     Spanien, Regensburger Jazztage, Bayrischer Rundfunk, Würzburger                                                                                                                               Jazzfest…… Tom Hauser ist Gewinner des „Duke Ellington                                                                                                                                             Wettbewerbs“ der HfM Würzburg mit dem Joachim Werner Septett                                                                                                                                 (Crossoverprojekt mit Celloquartett) und Preisträger Jugend Jazzt.